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Risikogruppen wissen nur bedingt von Grippe-Impf­empfehlung

Freitag, 6. November 2015

Köln/Berlin – Die empfohlene saisonale Grippeimpfung für Risikogruppen ist in der Bevölkerung nur zum Teil bekannt. Laut einer Befragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wissen nur 41 Prozent der Schwangeren von der Impfempfehlung für werdende Mütter, wie die Bundeszentrale am Donnerstag in Köln mitteilte. Für sie sei die Impfung jedoch ausgesprochen wichtig. «Gerade in der Schwangerschaft ist die Immunabwehr weniger aktiv, so dass Schwangere anfälliger für Infektionen sind», erklärte die Leiterin der Bundeszentrale, Heidrun Thaiss. Zudem schütze die Impfung auch das Neugeborene bis zu dessen sechstem Lebensmonat.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut empfiehlt die Impfung gegen Grippe insbesondere Menschen, die ein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe haben. Dies sind vor allem Personen über 60 Jahren, chronisch Kranke, Schwangere sowie medizinisches und pflegerisches Personal.

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Bei den ab 60-Jährigen wissen laut Studie 73 Prozent von der Impfempfehlung, beim medizinischen Personal 71 Prozent. Bei den chronisch Erkrankten ist 49 Prozent die Empfehlung bekannt.

Die STIKO empfiehlt angesichts des Flüchtlingszustrom aktuell zudem eine Influenza-Impfung für alle Asylsuchenden, die in Erstaufnahmeeinrichtungen oder in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht sind. Für die Studie befragte die Bundeszentrale im Zeitraum Juli bis Mitte September 2014 bundesweit etwa 4.500 Personen. © kna/aerzteblatt.de

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