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Vermischtes

Versorgungskonzept für chronische Wunden bewährt sich

Dienstag, 10. November 2015

Hamburg – Zehn Monate nach dem Start zieht die DAK-Gesundheit ein positives Fazit ihres Versorgungskonzepts für Menschen mit chronischen Wunden. Dabei soll eine Beratung durch speziell ausgebildete Wundexperten die Behandlung verbessern und Patienten, Ärzte und Pflegedienste vernetzen.

In Deutschland leiden bis zu 1,5 Millionen Menschen unter Wunden, die nicht verheilen. Pro Patient und Fall entstehen laut der DAK Kosten von durchschnittlich 12.000 Euro.

Rund 1.600 der insgesamt 9.000 betroffenen DAK-Versicherten haben das Angebot innerhalb der ersten zehn Monate genutzt, 1.000 weitere werden bereits in spezialisierten Wundzentren behandelt. „Unsere Erfahrung zeigt, dass die Wunden im Schnitt drei Monate schneller heilen und sich die Zahl der wöchentlichen Verbandwechsel halbiert“, erläutert Gabriela Kostka von der DAK. Das steigere die Zufriedenheit der Patienten und entlaste die Hausärzte.

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Die DAK-Analyse zeigt außerdem, dass die Kosten um bis zu zehn Prozent sinken. Ein Grund dafür ist laut der Kasse, dass die vernetzte Behandlung und die gezielte Information der Allgemeinmediziner und Pflegedienste unnötige Verordnungen vermeidet. © hil/aerzteblatt.de

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