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Politik

Medizintechnik­branche wächst aufgrund der demografischen Entwicklung

Dienstag, 10. November 2015

Berlin – Die Mitgliedsunternehmen des Bundesverbandes Medizintechnologie (BVMed) haben im Jahr 2015 auf dem deutschen Markt ein Umsatzwachstum von 4,3 Prozent erzielt. Weltweit lag das Umsatzwachstum bei 6,8 Prozent. Grund dafür sind Mengensteigerungen aufgrund der demografischen Entwicklung und neue Behandlungsmethoden. Das geht aus der BVMed-Herbstumfrage 2015 hervor, die heute in Berlin veröffentlicht wurde. Für das kommende Jahr erwarten 43 Prozent der Unternehmen eine positive Entwicklung im Inland sowie 62 Prozent für die Auslandsgeschäfte.

„Generell ist davon auszugehen, dass die Fallzahlen in der Medizintechnik durch die demografische Entwicklung und den medizintechnischen Fortschritt in den nächsten Jahren weiter zunehmen werden“, erklärte BVMed-Geschäftsführer Joachim M. Schmitt.

51 Prozent der Unternehmen haben im Jahr 2015 mehr Arbeitsplätze geschaffen. Elf Prozent haben Arbeitsplätze abgebaut.  Die Berufsaussichten für Fachkräfte in der Branche bewerten 97 Prozent der Unternehmen als sehr gut beziehungsweise gut.

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Auf einer Skala von 0 (sehr schlecht) bis 10 (sehr gut) bewerten die Unternehmen das Innovationsklima für Medizintechnik in Deutschland mit 4,9. Der Index 2015 hat sich damit gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Als innovativsten Forschungsbereich schätzen die Unternehmen wie im Vorjahr die Kardiologie ein. 38 Prozent der Befragten nennen diesen Versorgungsbereich. Es folgen Onkologie, Neurologie, Diagnostik, Orthopädie und Chirurgie.  © fos/aerzteblatt.de

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