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Politik

Berlin und Brandenburg wollen Krankenhausplanung enger abstimmen

Donnerstag, 12. November 2015

Berlin – Die Bundesländer Berlin und Brandenburg wollen ihre Krankenhausplanung künftig enger abstimmen. Sie haben dazu eine regelmäßige „Zukunftswerkstatt Innovative Versorgung“ ins Leben gerufen, die jetzt zum zweiten Mal stattgefunden hat. Im Mittelpunkt des Treffens stand die Versorgung von medizinischen Notfällen. „Bei jeder Überlegung zur Veränderung von Strukturen, zum Einsatz von Ressourcen sowie zur Lokalisation von medizinischen Einrichtungen muss die Frage stehen, ob und wie gewährleistet werden kann, dass die Bürger so schnell wie möglich die notwendige medizinische Hilfe erhalten“, teilte die Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales des Landes Berlin mit.

„Für mich ist von zentraler Bedeutung, dass die drei Säulen der Notfallversorgung eng miteinander verzahnt werden“, betonte Brandenburgs Ge­sund­heits­mi­nis­terin Diana Golze (Die Linke). Das seien der boden- und luftgebundene Rettungsdienst der Landkreise und Kommunen, die ambulanten Bereitschaftsdienste der Kassenärztlichen Vereinigung und die Notfallaufnahmen der Krankenhäuser. „Wir müssen alle Möglichkeiten prüfen und gute Erfahrungen nutzen, um für die Menschen eine aufeinander abgestimmte Versorgung vorhalten zu können“, so die Ministerin.

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Eine gemeinsame Arbeitsgruppe der beiden Länder wird jetzt Vorschläge dafür entwickeln, wie Berlin und Brandenburg ihre Versorgungsstrukturen für medizinische Notfälle enger miteinander verzahnen können und entsprechende strukturelle Anpassungen vorschlagen.

© hil/aerzteblatt.de

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