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Ärzteschaft

Wiedereinstiegs­seminare helfen gegen Ärztemangel

Freitag, 13. November 2015

München – Die einwöchigen Wiedereinstiegsseminare der Bayerischen Landesärzte­kammer (BLÄK) sind ein Erfolgsmodell. Zu diesem Fazit kommt die BLÄK nach Auswertung einer Teilnehmerbefragung. „Gestärkt durch ein Wiedereinstiegsseminar nach einer Berufspause nehmen knapp 70 Prozent der Teilnehmer wieder eine ärztliche Tätigkeit auf“, verweist BLÄK-Präsident Max Kaplan auf die Untersuchungsergebnisse.

Erstmalig hatte die BLÄK das eigene Seminarangebot auf den Prüfstand gestellt und seine  Wirksamkeit untersucht. Dazu hatte die Kammer Teilnehmer aus den Jahren 2010 bis 2013 befragt. Das Ergebnis: Die Hälfte schätzte den Einfluss des Seminars für ihre Rückkehr in den Arztberuf als groß ein. Rund zwei Drittel dieser Ärzte gaben an, durch das Seminar fachlich bestärkt worden zu sein, bei jedem fünften Teilnehmer beeinflusste das Angebot die Gebietswahl.

Wiedereinstiegs­seminare: Die stille Reserve schöpfen

Wiedereinsteigerseminare unterstützen den Prozess, nach einer Berufspause wieder eine ärztliche Tätigkeit aufzunehmen. Der Bedarf an Ärztinnen und Ärzten nimmt sowohl im stationären als auch im ambulanten Sektor in den letzten Jahren stetig zu. Gleichzeitig scheiden absehbar aus demografischen Gründen in den nächsten Jahren insbesondere hausärztlich tätige Ärzte 

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„Rechnet man die Ergebnisse der Analyse deutschlandweit hoch, könnten durch diese Intervention bis zu 28.000 Ärzte für die ärztliche Tätigkeit gewonnen werden“, so Kaplan. Derzeit üben bundesweit rund 41.000 Mediziner ihren Beruf nicht aus, 6.615 davon in Bayern. © hil/aerzteblatt.de

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