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Ärzteschaft

Austausch elektronischer Arztbriefe via KV-Connect läuft rund

Freitag, 13. November 2015

Berlin – Der Austausch von elektronischen Arztbriefen (eArztbrief) zwischen unterschiedlichen Praxisverwaltungssystemen (PVS) via KV-Connect funktioniert reibungslos. Das ist das Ergebnis des „Interoperabilitätsworkshop eArztbrief“ von KV Telematik GmbH (KVTG) und dem Bundesverband Gesundheits-IT bvitg. Laut Kassenärztlicher Bundesvereinigung steht demnach dem Start des bundesweiten Rollout des eArztbriefes nichts mehr im Weg.

„Der eArztbrief via KV-Connect bietet Haus- und Fachärzten in Praxen sowie Ärzten in Krankenhäusern herstellerunabhängig die Möglichkeit, sich elektronisch auszu­tauschen“, verwies Florian Fuhrmann, Geschäftsführer der KV Telematik GmbH, auf die Vorteile der Lösung. Bislang konnten Ärzte die in ihren PVS angelegten Patientendaten und -befunde nicht ohne weiteres systemübergreifend elektronisch übermitteln.

Gesundheitstelematik: „eArztbrief“ im breiten Feldtest

Die im geplanten E-Health-Gesetz vorgesehene Förderung elektronischer Arztbriefe könnte der Digitalisierung im Gesundheitswesen Schwung verleihen. Gerade mal vier Wochen ist der Referentenentwurf für ein E-Health-Gesetz, mit dem der Gesetzgeber die Vernetzung im Gesundheitswesen beschleunigen will, in der Welt, schon werden erste Auswirkungen sichtbar.

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Im Rahmen des „Interoperabilitätsworkshops eArztbrief“ wurde deshalb der Austausch zwischen den PVS getestet, die das KVTG-Audit für den eArztbrief via KV-Connect erfolgreich absolviert haben. Dazu wurden Test-Arztbriefe erzeugt und versendet sowie  empfangen. Die 16 beteiligten Systeme unterschiedlicher Hersteller zeigten dabei einen reibungslosen Datenversand mit KV-Connect untereinander. Demnach wurde das Ziel, Interoperabilität unter Beweis zu stellen, erreicht.

Der „Interoperabilitätsworkshop eArztbrief“ bildet einen wichtigen Vorstoß in Hinblick auf das kommende eHealth-Gesetz. Ab 2016 ist gemäß Gesetzentwurf eine Förderung für den elektronischen Austausch von Arztbriefen zwischen Niedergelassenen vorgesehen – ab Mitte kommenden Jahres auch für sektorenübergreifende Entlassbriefe. © hil/aerzteblatt.de

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