Vermischtes

Deutsches Leukämie-Studien­register hilft Ärzten bei der Therapieplanung

Dienstag, 17. November 2015

Berlin – Das Deutsche Leukämie-Studienregister ermöglicht es Ärzten, nationale Studien zu recherchieren, um ihre Patienten gegebenenfalls dort einzuschließen. Im Augenblick umfasst das Register des Kompetenznetzes akute und chronische Leukämien mehr als 80 Arzneimittelstudien, Patientenregister und Anwendungsbeobachtungen.

Es hat sich dabei auf die Erfassung und Veröffentlichung von Studien für erwachsene Patienten mit akuten Leukämien, chronischer myeloischer Leukämie, myelodys­plastischen Syndromen und myeloproliferativen Erkrankungen spezialisiert. In erster Linie Ärzte – aber auch Patienten, Angehörigen und andere – können darin recherchieren, welche Studien aktuell für eine bestimmte Erkrankung durchgeführt werden.

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Ziel der modernen, personalisierten Medizin ist eine maßgeschneiderte Behandlung für jeden Patienten. Die Basis hierfür bilden klinische Studien, in denen neue Wirkstoffe geprüft werden, die sich gezielt gegen eine ganz bestimmte Leukämie-auslösende Veränderung richten. Das Kompetenznetz hat daher in dem ein Feld „Molekularer Marker“ einfügt.

Die Nutzer können über dieses Feld ein bestimmtes molekulares Merkmal auswählen, das eine Therapiezielstruktur oder ein Einschlusskriterium für die Studienpatienten darstellt. „Die neue Funktion ermöglicht somit eine unkomplizierte und schnelle Suche nach klinischen Studien, die speziell für Leukämiepatienten mit dem gesuchten Merkmal geeignet sind“, hieß es aus dem Kompetenznetz. © hil/aerzteblatt.de

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