NewsÄrzteschaftKBV-Vertreter­versammlung: Umsetzung der Parität erneut auf der Tagesordnung
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ärzteschaft

KBV-Vertreter­versammlung: Umsetzung der Parität erneut auf der Tagesordnung

Mittwoch, 18. November 2015

Köln – Die Umsetzung gesetzlicher Vorgaben zur Parität in der Ver­tre­ter­ver­samm­lung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) steht am 4. Dezember in Berlin erneut auf der Tagesordnung. Zuvor hatten die Ver­tre­ter­ver­samm­lungen am 18. September und am 30. Oktober entsprechende Satzungsänderungen abgelehnt.

Das Versorgungsstärkungsgesetz, das im Juli in Kraft trat, sieht vor, dass in der KBV-Ver­tre­ter­ver­samm­lung über hausärztliche Belange nur die Vertreter der Hausärzte und über fachärztliche Belange nur die Vertreter der Fachärzte abstimmen sollen. Bei gemeinsamen Abstimmungen müssen die Stimmen so gewichtet sein, dass eine Parität zwischen Haus- und Fachärzten besteht. Die Regelung gilt nicht für die regionalen Kassenärztlichen Vereinigungen.

Anzeige

Eine Mehrheit der KBV-Ver­tre­ter­ver­samm­lung befürchtet offenbar, dass diese gesetzliche Regelung eine Spaltung der Körperschaft und damit eine politische Schwächung befördern könnte. Mehrfach hatte sie sich deshalb in der Vergangenheit für den Erhalt eines einheitlichen KV-Systems ausgesprochen.

Aus Kreisen der Ver­tre­ter­ver­samm­lung verlautet, dass man mit der erneuten Ablehnung einer Satzungsänderung am 30. Oktober mit 36 zu 24 Stimmen eine Ersatzvornahme des Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­iums billigend in Kauf genommen habe. Jede auch noch so wohl austarierte Lösung zur Parität sei letztlich ein Weg in die Separierung. © HK/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

22. Oktober 2020
Berlin – Einreisende aus einem ausländischen Risikogebiet müssen für einen Coronatest gegenüber dem Arzt nur darlegen, dass sie im Ausland waren, zum Beispiel mittels eines Boardingpasses oder einer
Veranlassung von Coronatests durch niedergelassene Ärzte: Ministerium korrigiert Rechtsverordnung
21. Oktober 2020
Berlin – Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat den Ton im Zusammenhang mit der Verschärfung von Coronamaßnahmen kritisiert. „Wir glauben, dass etwas mehr Ruhe und Sachlichkeit und etwas
KBV kritisiert „Angsterzeugung“ in Coronakrise
20. Oktober 2020
Berlin – Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat eine neue Praxisinformation zur Testung von Personen ohne Covid-19-Symptome vorgestellt. Die Information beruht auf der Rechtsverordnung des
Neue KBV-Praxisinformation zur Testung von Personen ohne Covid-19-Symptome
9. Oktober 2020
Berlin – Ärzte können ihre Patienten ab sofort auch per Videosprechstunde eine Arbeits­unfähigkeits­bescheinigung (AU) ausstellen. Der entsprechende Beschluss des Gemeinsamen Bundes­aus­schusses (G-BA)
Krankschreibung nun per Videosprechstunde möglich
9. Oktober 2020
Berlin – Ärztliche Konsilien können künftig in größerem Umfang telemedizinisch abgerechnet werden. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) wies jetzt darauf hin, dass zum 1. Oktober dazu mehrere
Telekonsilien werden ausgeweitet
2. Oktober 2020
Berlin – Der Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) drängt auf eine rasche Klärung bereits lange anstehender Vergütungsfragen. In einem Brief appelliert er an den GKV-Spitzenverband,
Brandbrief an die GKV: KBV drängt auf Lösung offener Vergütungsfragen
2. Oktober 2020
Berlin – Ein gemeinsames Positionspapier zu grundlegenden Handlungsbedarfen in der ambulanten vertragsärztlichen und vertragszahnärztlichen Versorgung vor dem Hintergrund der andauernden
LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER