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Ärzteschaft

Praxis Panel des Zentralinstituts bietet zusätzliche Analysemöglichkeiten

Montag, 23. November 2015

dpa

Berlin – Ärzte und Psychotherapeuten profitieren von einer Teilnahme am sogenannten Praxis-Panel des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (ZiPP). Darauf hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) in ihrem Newsletter hingewiesen. Die im Augenblick rund 5.500 Teilnehmer erhalten dieser Tage einen persönlichen Praxis­bericht. Er enthält verschiedene betriebswirtschaftliche Kennzahlen unter anderem zu Aufwendungen, zu Praxiseinnahmen und zum Jahresüberschuss.

Aufgeführt ist auch, welche Gebührenordnungspositionen die Ärzte am häufigsten abrechnen und wie viele Stunden Ärzte und Praxismitarbeiter durchschnittlich arbeiten. Dabei werden jeweils die Werte der eigenen Praxis den Vergleichszahlen der Fach­gruppe gegenübergestellt. Der Bericht eignet sich unter anderem als Grundlage für ein Jahresgespräch mit dem Steuerberater oder für ein Beratungsgespräch mit dem KV-Praxisberater. Erstmals bietet das Zi eine Online-Option, über die sich die ZiPP-Teilnehmer mit weiteren Referenzgruppen vergleichen können.

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Das ZiPP ist eine großangelegte, regelmäßige und standardisierte Befragung von Praxen. Auftraggeber sind die Kassenärztlichen Vereinigungen und die KBV. Die aktuelle Befragungsrunde läuft noch bis Ende Dezember 2015. Die Praxen geben darin Auskunft zu ihrer Personalausstattung, zur Arbeitszeit der Praxisinhaber, zu Investitionen und zu den Erträgen der Praxis.

Diese wirtschaftlichen Rahmendaten basieren auf der steuerlichen Überschuss­rech­nung. Das Zi analysiert die Daten und schafft damit zum wiederholten Mal eine Grundlage für die Honorarverhandlungen mit den Krankenkassen. Diese sind gesetzlich verpflichtet, die Entwicklung der Betriebs- und Investitionskosten in den Honorar­verhandlungen zu berücksichtigen. © hil/aerzteblatt.de

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