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Ärzteschaft

Keine Arzneimittelregresse in Hessen

Dienstag, 24. November 2015

Frankfurt – In Hessen gibt es für das Jahr 2013 – und damit für die aktuelle Auswertungsrunde – keine Arzneimittelregresse und nur wenige individuelle Beratungen. „Die hessischen Ärzte verordnen besonders wirtschaftlich“, zog der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Hessen ein erstes Fazit aus den Richtgrößenprüfungen für das Jahr 2013.

Die beiden Vorstände Frank Dastych und Günter Haas betonten, dass der Grundsatz „Beratung vor Regress“ funktioniere, „denn offenbar ändern Ärzte ihr Verordnungs­verhalten nach einer Beratung, ansonsten würden die gleichen Ärzte ja mit Regressen belegt werden müssen. Und das ist nicht der Fall“, so die Vorstände.

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Jedem niedergelassenen Arzt steht für die Verordnung von Arznei- und Heilmitteln ein bestimmtes Richtgrößenvolumen zur Verfügung. Überschreiten Ärzte dieses um mehr als ein Viertel, droht ein Regress, also eine Rückforderung. Bei einer erstmalig festgestellten Überschreitung erfolgt allerdings lediglich eine individuelle Beratung.

Für eine besonders wirtschaftliche Verordnungsweise in Hessen sprechen laut dem KV-Vorstand auch aktuelle Verordnungsdaten der Apotheken: Danach stiegen die Ausgaben für Arzneimittel im Jahr um 3,45 Prozent. Hessen liegt mit einem Anstieg von 2,24 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt. „Hier zahlt sich aus, dass wir unsere Mitglieder seit vielen Jahren intensiv beraten und damit ihr wirtschaftliches Verordnungsverhalten fördern“, so die Vorstände heute in Frankfurt. © hil/aerzteblatt.de

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