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Verbund-Perinatal­zentren in Bayern bewähren sich

Mittwoch, 25. November 2015

München – Auf die Bedeutung von Verbundzentren bei der Versorgung von Früh­geborenen hat Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml (CSU) hingewiesen. „Damit ist eine hochqualifizierte Versorgung in allen Landesteilen gesichert“, sagte die Ministerin anlässlich eines Besuchs der Kinderklinik München-Schwabing. In Bayern arbeiten im Augenblick sechs Verbund-Perinatalzentren mit insgesamt 16 Kliniken. Sie verfügen neben der permanenten Arztpräsenz über jeweils mindestens einen Neugeborenen-Notarzt und speziell geschultes Pflegepersonal.

Die Zahl der Frühgeborenen in Bayern nimmt zu. 2013 wurden in dem Freistaat 5.815 Mädchen und Jungen mit einem Geburtsgewicht unter 2.500 Gramm geboren. 2014 waren es 6.245. Ferner mussten in Bayern im Jahre 2014 insgesamt 1.502 extreme Frühgeborene unter 1.500 Gramm versorgt werden. Das sind rund 1,3 Prozent aller Geburten. Das Bayerische Ge­sund­heits­mi­nis­terium erwartet, dass diese Zahlen in Zukunft weiter steigen.

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Huml wies bei ihrem Besuch auch auf die Arbeit des Vereins „Harl.e.kin“ hin. 1996 gegründet ist er mittlerweile an 21 Kliniken in Bayern vertreten. „Harl.e.kin“ unterstützt Eltern mit Frühgeborenen oder Risikokindern beim Übergang vom Krankenhaus ins häusliche Umfeld. © hil/aerzteblatt.de

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