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Hamburger Radiologe wegen gewerbsmäßigen Betrugs angeklagt

Mittwoch, 25. November 2015

Hamburg – Wegen Abrechnungsbetrugs in Millionenhöhe hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen Hamburger Radiologen erhoben. Der 59-Jährige sei Mitte November auf Ersuchen der deutschen Behörden im Emirat Abu Dhabi festgenommen worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Mittwoch. Er solle an Deutschland ausgeliefert werden. Zwei mutmaßliche Mittäter, ein früherer Mitarbeiter des Radiologen und ein Apotheker, wurden ebenfalls angeklagt und sitzen den Angaben zufolge bereits seit dem 9. beziehungsweise 11. Oktober in Untersuchungshaft.

Dem Radiologen werden 51 Fälle von gewerbsmäßigen Bandenbetrug in Tateinheit mit 31 Fällen von Urkundenfälschung vorgeworfen. Bei dem Betrug zum Nachteil von Krankenkassen und einer Rezeptprüfstelle sei es um ein Kontrastmittel gegangen, hieß es. Nach Informationen des Hamburger Abendblatts soll sich der Schaden auf 34 Millionen Euro belaufen.

Der Anwalt des Radiologen teilte mit, nach seiner Kenntnis befinde sich sein Mandant nicht in Haft. Den in der Anklageschrift erhobenen Vorwürfen werde er entgegentreten. Zu weiteren Details wollte sich der Anwalt nicht äußern. © dpa/aerzteblatt.de

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