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Politik

Gesundheitsverbände in NRW wollen mehr Patientennähe

Donnerstag, 26. November 2015

Düsseldorf – Einen Fünf-Punkte-Plan für mehr Patientennähe in der Gesundheits­versorgung haben die relevanten Gesundheitsverbände in Nordrhein-Westfalen (NRW) beschlossen. „Durch mehr Unterstützung, Teilhabe und Information von Patienten wollen wir die gesundheitliche Versorgung noch stärker an den Bedarfen der Betroffenen ausrichten und die Selbstverantwortung stärken“, erklärte Gesund­heitsministerin Barbara Steffens (Bündnis90/Grüne) nach dem Jahrestreffen der sogenannten Landesgesundheitskonferenz in Düsseldorf.

Zu der Konferenz gehören unter anderem die Ärzte- und Apothekerkammern im Land, die Kassenärztlichen Vereinigungen, die Verbände der Krankenkassen, die Krankenhausgesellschaft und verschiedene Patientenorganisationen.

Die Akteure vereinbarten

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  • Selbstbestimmung und Orientierung im Gesundheitswesen zu verbessern
  • Kommunikation und Wissensaustausch zwischen Patienten sowie allen im Gesundheitswesen Tätigen zu fördern.
  • die Patientenbeteiligung zu stärken
  • die Patientensicherheit zu erhöhen
  • und Beschwerdemöglichkeiten auszubauen.

Steffens betonte, die Patienten müssten besser in die Lage versetzt werden, an medizinischen Entscheidungen auf Augenhöhe teilzuhaben, sei es im stationären oder im niedergelassenen Bereich. „Alle Beteiligten sind aufgefordert, neue Wege in der Kommunikation, Information und in der Patientenbeteiligung zu finden und auch zu gehen“, so die Ministerin.

Umsetzen wollen die Gesundheitsverbände ihren Fünf-Punkte-Plan unter anderem mittels Fortbildungen für die Ärzteschaft, über die Bereitstellung von Informationen im Internet zu Patientenrechten, Behandlungsmöglichkeiten, Prävention und Gesundheits­förderung und durch neue Unterstützungs- und Beratungsangebote. Zudem sollen Patientenvertreter bei Entwicklungen im Gesundheitswesen, zum Beispiel in der Telematik oder bei gesundheitspolitischen Prozessen, mehr Gehör finden, um die Durchsetzung von Patientenrechten zu verbessern. © hil/aerzteblatt.de

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