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Ärzteschaft

Neuer Haustarifvertrag am Universitätsklinikum Leipzig

Montag, 30. November 2015

Leipzig – Die Ärzte am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) erhalten rückwirkend zum 1. Juli 2015 mehr Gehalt. Darauf haben sich die Klinik und der Marburger Bund (MB) in einem neuen Haustarifvertrag geeinigt. Der Vertrag hat eine Laufzeit bis Ende September 2017. In diesem Zeitraum sollen die Gehälter in drei Stufen steigen: um 2,2 Prozent zum Juli 2015, um 2,3 Prozent Anfang Juli 2016 und um 2,3 Prozent Anfang April 2017. Das entspricht einer Steigerung von 6,8 Prozent in 27 Monaten.

„Vor dem Hintergrund unserer Leistungsentwicklung und der Rahmenbedingungen des deutschen Gesundheitswesens konnten wir einen tragfähigen Kompromiss erreichen“, sagt Marco Bohn, kommissarischer kaufmännischer Vorstand des UKL. Der Haustarifvertrag berücksichtige neben den Interessen der Ärzte „auch unser Ziel der Existenzsicherung des UKL als Unternehmen“, so Bohn.

Auf Verbesserungen in der Struktur der Entgelttabelle für die Ärzte des UKL wies der MB hin: „Mit der Tarifeinigung ist es gelungen, den langjährigen und schwierigen Prozess zur verbindlichen Einführung einer vollständigen Überstundenerfassung im ärztlichen Dienst abzuschließen“, sagte der Geschäftsführer des MB-Sachsen, Steffen Forner.

Dem Tarifabschluss müssen noch die MB-Tarifkommission und der MB-Landesverband zustimmen, bevor er in Kraft treten kann. © hil/aerzteblatt.de

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