NewsPolitikFahrzeiten von Rettungswagen webbasiert verkürzen
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Fahrzeiten von Rettungswagen webbasiert verkürzen

Dienstag, 8. Dezember 2015

dpa

Osnabrück – In der Region Osnabrück wird in einem Modellprojekt ein neues System erprobt, um die Fahrzeiten von Rettungswagen zu den Krankenhäusern zu minimieren. Das System namens „Ivena” sei internetbasiert und zeige den Krankenwagen­besatzungen in Echtzeit die Behandlungs- und Bettenkapazitäten der Krankenhäuser an.

„Wir setzen darauf, dass die Notfallversorgung mit Hilfe des webbasierten Systems noch strukturierter und professioneller wird”, sagte Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD) am Montag bei der Präsentation in Osnabrück. Das System, das ausgeschrieben „Interdisziplinärer Versorgungsnachweis” heißt, zeigt den Krankenwagen auch die Fachbereiche und speziellen Behandlungsmöglichkeiten der Kliniken an.

Anzeige

Das System soll nicht nur die Fahrtzeiten zu den Kliniken verringern helfen, sondern den Krankenhäusern schon frühzeitig ein genaues Krankheitsbild der Patienten zur Verfügung stellen. Das Pilotprojekt ist zunächst auf drei Jahre angelegt. In den kommenden Wochen soll Ivena auch im Raum Oldenburg und der Region Hannover starten. Seit dem Frühjahr wird das System nach Ministeriumsangaben bereits in zwei Städten des Heidekreises getestet. © dpa/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Avatar #14791
Monitor
am Dienstag, 8. Dezember 2015, 20:03

Alter Hut

Das IVENA-System ist in Hessen entwickelt worden und bereits seit einiger Zeit fast flächendeckend eingeführt, siehe https://www.ivena-hessen.de/
LNS

Nachrichten zum Thema

15. Oktober 2019
Mainz – Künftig sollen in Rettungswagen in Rheinland-Pfalz ausgebildete Notfallsanitäter an Bord sein. Das sieht der Entwurf eines Rettungsdienstgesetzes vor, den das rheinland-pfälzische Kabinett
Kabinett in Rheinland-Pfalz beschließt Änderungen für Rettungsdienst
11. Oktober 2019
Berlin – Der Bundesrat sieht Nachbesserungsbedarf beim Einsatzgebiet von Notfallsanitätern. Die Länderkammer sprach sich heute daür aus, dass rechtliche Klarheit geschaffen werden muss, wenn
Streit um mehr Rechtssicherheit für Notfallsanitäter
8. Oktober 2019
München – Vom 21. September bis zum 6. Oktober haben Ärzte und Sanitäter 6.892 Patienten auf dem Oktoberfest in München versorgt. Das sind rund 11,8 Prozent mehr als im Vorjahr (2018: 6.164). Diese
Wiesn-Sanitätsdienst versorgt mehr Patienten
25. September 2019
Berlin – In die Debatte um das mögliche Ende eines Projekts mit Stroke-Einsatzmobilen (STEMO) in Berlin hat sich Regierungschef Michael Müller (SPD) eingeschaltet. Er sprach sich für den Erhalt der
Berlins Regierungschef für Erhalt der Stroke-Einsatzmobile
20. September 2019
München – Die Krankenhäuser in München haben sich teils mit Notfallübungen und mehr Personal auf das morgen beginnende Oktoberfest vorbereitet. Das nahe gelegene Rotkreuzklinikum stockt nicht nur
Münchner Krankenhäuser auf Oktoberfest vorbereitet
18. September 2019
Merseburg – Der Deutsche Landkreistag hat vehemente Kritik an der von Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) geplanten Reform der Notfallversorgung geäußert. Der Präsident des Landkreistages,
Deutsche Landkreise kritisieren Spahns geplante Reform der Notfallversorgung
13. September 2019
Berlin – Die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) hat eine Online-Kampagne „Danke für 24/7“ gestartet, um sich bei allen Beschäftigten im Krankenhaus und
LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER