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Politik

DAK will Beitrag drastisch auf 16,1 Prozent anheben

Donnerstag, 17. Dezember 2015

Berlin – Die drittgrößte deutsche Krankenkasse DAK will ihren Beitrag ab Januar deutlich um 0,6 Prozentpunkte auf insgesamt 16,1 Prozent anheben. „16,1 Prozent stehen in der Vorlage, über die am Freitag unser Verwaltungsrat abstimmen wird", sagte DAK-Vorstandschef Heribert Rebscher der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom Freitag. Davon entfallen 14,6 Prozent auf den allgemeinen partitätisch von Arbeitgebern und Arbeitnehmern finanzierten Beitrag, künftig dann 1,5 Prozent auf den von den Versicherten allein zu tragenden Zusatzbeitrag.

Aufgrund steigender Ausgaben für Leistungen etwa im Krankenhausbereich, für niedergelassene Ärzte und Arzneimittel haben bereits mehrere Krankenkassen Beitragserhöhungen angekündigt oder beschlossen, in der Regel allerdings in geringerem Ausmaß. So erhöht die Techniker Krankenkasse ihren Beitragssatz um 0,2 Prozentpunkte auf insgesamt 15,6 Prozent. Auch einige AOK wollen die Versicherten stärker zur Kasse bitten, im Durchschnitt wird ein Wert von 15,7 Prozent erwartet.

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Experten erwarten, dass wegen der weiter steigenden Ausgaben vor allem im Arzneimittelbereich die Zusatzbeiträge mittelfristig weiter angehoben werden, damit die Kassen ihre Reserven nicht angreifen müssen. Immer wieder gibt es daher Forderungen, auch die Arbeitgeber an den Kostensteigerungen finanziell zu beteiligen. © dpa/aerzteblatt.de

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