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Positive Erfahrung mit neuer 3D-Operationstechnik

Freitag, 18. Dezember 2015

Während der Operation sind 3D-Aufnahmen feiner anatomischer Strukturen live auf Bildschirmen zu sehen. Foto: Universitätsklinikum Heidelberg

Heidelberg – Die Universitätsfrauenklinik Heidelberg zieht ein positives Fazit aus den ersten minimalinvasiven Operationen mit Hilfe einer 3D-Bildwiedergabe. Mit dieser Technik gelangen über ein spezielles Laparoskop – Endoskop mit Kamera und Lichtquelle – dreidimensionale Bilder aus dem Körperinneren auf Bildschirme im Operationssaal. Chirurgen sollen so ein besseres räumliches Verständnis des Eingriffsbereichs gewinnen.

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Neben den bereits bestehenden Vorteilen laparoskopischer Eingriffe wie vergleichs­weise geringer Schmerzen nach der OP und eine schnellere Heilung durch die nur kleinen Hautschnitte bringen die plastischen Bilder den Patientinnen noch mehr Sicherheit: „Diese neue Technik ermöglicht uns eine zusätzliche Präzision, die in einem solch hochempfindlichen Umfeld sehr wertvoll ist“, erklärt der geschäftsführende Oberarzt Markus Wallwiener.

Eingesetzt werden soll die Methode bei der Entfernung von gut- und bösartigen Tumoren, etwa bei Myomen im kleinen Becken sowie bei der Behandlung von Endometriose, also bei dem Auftreten von Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter.  © hil/aerzteblatt.de

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