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Ärzteschaft

Rund 2.250 VERAH's in Baden-Württemberg

Montag, 21. Dezember 2015

Stuttgart – Auf zukunftsorientierte Teamstrukturen im Rahmen ihrer Haus- und Facharztverträge haben der Medi-Verbund in Baden-Württemberg und der Haus­ärzteverband des Landes hingewiesen. Im Augenblick entlasteten rund 2.250 weitergebildete Versorgungsassistentinnen in der Hausarztpraxis (VERAH) die Hausärzte, etwa bei Routinehausbesuchen. Den am Hausarztvertrag teilnehmenden Praxen stehe dafür ein von den Vertragspartnern geförderter Kleinwagen zur Verfügung.

In den Facharztverträgen in Baden-Württemberg wurde 2014 das Pendant zur VERAH in Form der Entlastungsassistentinnen in der Facharztpraxis (EFA) eingeführt. EFAs übernehmen ebenfalls delegationsfähige Aufgaben und entlasten so Ärzte.

Am Hausarztvertrag zwischen Medi-Verbund, Hausärzteverband und AOK Baden-Württemberg nehmen rund 1,4 Millionen Versicherte sowie fast 4.000 Haus- und Kinderärzte teil.

Die AOK Baden-Württemberg und die Bosch Betriebskrankenkasse haben mit dem Medi-Verbund außerdem die Facharztverträge Kardiologie, Gastroenterologie, Orthopädie sowie einen Vertrag Neurologie, Psychiatrie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (PNP) abgeschlossen. An den Verträgen nehmen rund 1.500 Fachärzte und über eine halbe Million Versicherte teil. Im kommenden Jahr soll außerdem ein Facharztvertrag Urologie starten. © hil/aerzteblatt.de

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