Hochschulen

Ulmer Medizin­studierende engagiert in der Flüchtlings­versorgung

Montag, 21. Dezember 2015

Ulm – Einer Initiative von Ulmer Medizinstudierenden kommt in diesen Tagen eine besondere Bedeutung zu. Das „Medinetz Ulm“ verhilft vielen in Baden-Württemberg ankommenden Flüchtlingen zu ärztlicher Versorgung. Dabei arbeitet es mit approbierten Ärzten zusammen, die zumeist ehrenamtlich die Notleidenden behandeln.

Das „Medinetz Ulm“ wurde 2009 mit dem Vorhaben gegründet, eine Anlaufstelle für Menschen ohne Pass und Krankenversicherung zu schaffen. Seine Mitglieder bieten Obdachlosen, Migranten oder Flüchtlingen kostenlose und anonyme Beratungssprechstunden an und vermitteln sie bei Bedarf in ärztliche Behandlung.

Anzeige

„Unser Projekt finanziert sich hauptsächlich über Spenden“, sagt Undine Birke, seit fünf Jahren aktiv beim „Medinetz Ulm“. Davon werden unter anderem Medikamente und Laborkosten finanziert.

Über sein persönliches Engagement hinaus setzt sich das „Medinetz Ulm“ auch auf politischer Ebene für die medizinische Versorgung von Flüchtlingen ein, etwa bei der Durchsetzung der Gesundheitskarte für Flüchtlinge. © hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

14.02.17
Frankfurt – Die Landesärztekammer Hessen warnt vor Bestrebungen der Politik, Flüchtlinge voreilig abzuschieben. Hintergrund ist der jüngst vorgestellte 16-Punkte-Plan der Bundesregierung zur......
13.02.17
Jena/Erfurt – Krank und ohne Ausweis in Deutschland: Mit 230.000 Euro fördert das Sozialministerium in Thüringen in diesem Jahr den Aufbau einer medizischen Versorgungs- und Vermittlungsstelle für......
03.02.17
USA: Sind Migranten die besseren Ärzte?
Boston – Die Krankenhaussterblichkeit von älteren Patienten ist in den USA niedriger, wenn sie von Internisten mit Migrationshintergrund betreut wurden, die ihre Ausbildung im Ausland absolviert......
23.01.17
Erfurt – Mehr Flüchtlinge erhalten in Deutschland seit Jahresbeginn eine elektronische Gesundheitskarte. Der Streit um die Kosten ist für die Kommunen nach wie ein wichtiger Aspekt in der Debatte. In......
20.01.17
Dresden – Die Sächsische Landesärztekammer hat eine Broschüre vorgestellt, die Asylsuchenden die Abläufe im deutschen Gesundheitswesen erläutert. Sie richtet sich an Neuankömmlinge bis zur Anerkennung......
17.01.17
Toronto/London – Immigranten und ihre Kinder reagieren auf Stress mit einer vermehrten Ausschüttung von Dopamin in Hirnarealen, die an der Entstehung der Schizophrenie beteiligt sind. Besonders......
17.01.17
Griechenland: Wintereinbruch erschwert Lage der Flüchtlinge
Athen – Tausende Flüchtlinge in den Aufnahmezentren der griechischen Inseln leiden unter dem Wintereinbruch. Erkältungskrankheiten und grippale Infekte nehmen zu, während die medizinische Versorgung......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige