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Einheitlicher Gesundheitsbogen für Erstuntersuchungen bei Flüchtlingen in Thüringen

Mittwoch, 23. Dezember 2015

Jena – In Absprache mit dem Freistaat Thüringen führt das Universitätsklinikum Jena (UKJ) Erstuntersuchungen bei Flüchtlingen aus verschiedenen Erstaufnahme­einrichtungen durch. Nun haben Mediziner des UKJ einen einheitlichen Gesundheits­bogen entwickelt, der die Erstuntersuchungen wesentlich erleichtern soll.

„Der Bogen liegt in englischer, arabischer und persischer Sprache vor. Die Erfahrungen der bisherigen Untersuchungen sind darin eingeflossen, so dass er ein effizientes Hilfsmittel für alle Beteiligten ist und die Dokumentation entscheidend verbessert“, erklärt Franziska Wagner, die als Ärztin an den Erstuntersuchungen beteiligt ist. Das Thüringer Ge­sund­heits­mi­nis­terium und das Landesamt für Verbraucherschutz haben den Bogen bereits für die landesweite Nutzung freigegeben.

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Unterstützt werden die untersuchenden Ärzte unter anderem durch Asylbewerber, die sich etwa als Dolmetscher zur Verfügung stellen, auch Studierende beteiligen sich an den Untersuchungen. Für die Flüchtlinge ist geplant, sie ab 2016 als Praktikanten oder im Bundesfreiwilligendienst ins UKJ zu integrieren. © hil/aerzteblatt.de

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