NewsPolitikHamburg erhöht die Zahl der Krankenhausbetten
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Hamburg erhöht die Zahl der Krankenhausbetten

Dienstag, 29. Dezember 2015

Hamburg – Die Eckpunkte für einen neuen Hamburger Krankenhausplan bis zum Jahr 2020 hat Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) vorgelegt. Er sieht 530 zusätzliche Betten für die Hansestadt vor. Ausgebaut werden soll die Altersmedizin, die Kinderheilkunde und die Psychiatrie sowie Angebote für Schlaganfallpatienten.

„Bei der Fortschreibung ziehen wir Konsequenzen aus der gestiegenen Inanspruchnahme und verankern Qualitätsvorgaben für mehr Sicherheit der Patienten“, sagte Prüfer-Storcks. Laut dem Plan soll Hamburg 2020 über 12.350 Kranken­hausbetten verfügen. Dazu kommen 1.174 teilstationäre Behandlungsplätze.

Prüfer-Storcks wies daraufhin, dass immer mehr Patienten aus dem Umland und aus anderen Bundesländern die Hamburger Kliniken nutzen. Insgesamt machten Patienten von außerhalb der Stadtgrenzen rund 31 Prozent aus, etwa 28 Prozent kommen aus der Metropolregion. „Diese Entwicklung wird voraussichtlich durch die zunehmende Spezialisierung von Krankenhäusern noch zunehmen“, so die Gesundheitssenatorin.

Anzeige

Neben Bettenplänen enthält der neue Krankenhausplan auch Qualitätsvorgaben. Er macht Vorgaben zu Personal, technischer Ausstattung und Behandlungsabläufen für die Schlaganfallversorgung, die Behandlung von Herzinfarkten, die Geriatrie, die Versor­gung von Frühgeborenen, die neurologische Frührehabilitation, die Neurochirurgie, die Versorgung von Kindern im Krankenhaus und die Psychiatrie.

Die Hamburger Gesundheitsbehörde kündigte an, ein Gutachten zu weiteren Qualitätsvorgaben zu vergeben, um zu klären, wie sich die Patientensicherheit weiter verbessern lässt. © hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

30. April 2019
Seddiner See – Die Krankenhäuser für die grundlegende Gesundheitsversorgung in Brandenburg sollen nach dem Willen einer Landtagskommission erhalten bleiben – trotz des erwarteten
Kommission will Krankenhäuser in Brandenburg erhalten
24. April 2019
Bad Frankenhausen – Der geplante Betreiberwechsel für die vier Kliniken der insolventen DRK-Krankenhausgesellschaft Thüringen-Brandenburg hat den Segen der Gläubiger. Gestern habe die
Gläubiger stimmen Sanierungsplan für Krankenhausgesellschaft zu
4. April 2019
Magdeburg – Sachsen-Anhalt hat die Regeln für Krankenhäuser verschärft. Es gehe darum, die stationäre Versorgung flächendeckend im Land zu sichern, sagte Ge­sund­heits­mi­nis­terin Petra Grimm-Benne (SPD)
Sachsen-Anhalt verschärft Regeln für Krankenhäuser
2. April 2019
Potsdam – Berlin und Brandenburg wollen im kommenden Jahr zeitgleich ihre jeweiligen Krankenhauspläne auf Grundlage gemeinsamer Versorgungsziele und Planungsgrundsätze beschließen. Beide
Brandenburg und Berlin wollen zeitgleiche Krankenhausplanung
25. März 2019
Erfurt – Der Thüringer Landtag wird wohl auch in seiner nächsten Plenarsitzung kein neues Krankenhausgesetz beschließen. Das Gesetz sei von der Tagesordnung des Gesundheitsausschusses gestrichen
Verabschiedung des Krankenhausgesetzes in Thüringen erneut verschoben
22. März 2019
Bad Frankenhausen – Das von der Insolvenz der DRK-Betreibergesellschaft betroffene Manniske-Krankenhaus in Bad Frankenhausen (Kyffhäuserkreis) soll nach Plänen des künftigen Betreibers KMG Kliniken
Neuer Betreiber will Klinikstandort Bad Frankenhausen erhalten
19. März 2019
Bad Frankenhausen – Für die vier Krankenhäuser der insolventen DRK-Krankenhausgesellschaft Thüringen-Brandenburg ist ein Käufer gefunden. Der im brandenburgischen Bad Wilsnack ansässige Konzern KMG
LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER