Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Baden-Württemberg entwickelt neue Versorgungsmodelle

Dienstag, 5. Januar 2016

Stuttgart – Zur Modellregion für neue Versorgungsstrukturen hat Baden-Württembergs Gesundheitsministerin Katrin Altpeter (SPD) die Landkreise Reutlingen, Biberach und Ravensburg erklärt. Sie sollen über Kreisgrenzen hinweg Lösungen für eine sektoren­übergreifende Weiterentwicklung der ambulanten und stationären Versorgungs­strukturen erarbeiten.

Dazu wirken in der Region Landräte und Oberbürgermeister, Kreistage, Gemeinderäte, Krankenhausträger, Kassenärztlicher Vereinigung, Krankenkassen, der öffentliche Gesundheitsdienst, Vertretungen der Gesundheitsfachberufe und der Pflege sowie Bürger zusammen. Für das Modellprojekt, das von Beginn an wissenschaftlich begleitet wird, steht eine Million Euro zur Verfügung.

„Die Entwicklung neuer sektoren- und kreisübergreifender Versorgungskonzepte ist von großer Bedeutung, um auch künftig eine leistungsstarke, bedarfsgerechte gesund­heitliche und medizinische Versorgung im Land sicherzustellen“, sagte Altpeter Anfang Januar in Stuttgart.

Wissenschaftlich begleitet wird die Konzeptentwicklung durch das Institut für Allgemein­medizin der Universität Frankfurt/Main. Grundlage für die Erarbeitung des Konzepts ist eine Datenerhebung und -analyse durch die Universität Heidelberg. Darin sollen die Morbidität der Bevölkerung Baden-Württembergs, der Ist-Zustand der ambulanten haus- und fachärztlichen) und der stationären Gesundheitsversorgung sowie die Patienten­ströme beschrieben werden. Außerdem soll die Studie den künftigen Versorgungsbedarf umreißen. © hil/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

23.05.17
US-Regierung plant Kürzungen bei Sozialleistungen
Washington – Die Regierung von US-Präsident Donald Trump peilt binnen zehn Jahren einen ausgeglichenen Haushalt an und will dies vor allem mit Kürzungen bei den Sozialleistungen erreichen. Wie aus dem......
22.05.17
G20-Staaten wollen sich besser gegen Epidemien wappnen
Berlin – Die 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) wollen sich besser gegen mögliche neue Epidemien und andere Gesundheitskrisen wappnen. Dafür werden regelmäßige gemeinsame Übungen......
20.05.17
Globale Studie findet massive Unterschiede in der Krankenversorgung
Seattle – Die Häufigkeit von Todesfällen an 32 Krankheiten, die durch medizinische Mittel vermeidbar wären, ist in den letzten 25 Jahren weltweit gesunken. Die Unterschiede zwischen den 195 Ländern......
19.05.17
G20-Gesundheits­minister proben globales Planspiel für Katastrophenfall
Berlin – Die Gesundheitsminister der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) sind überzeugt, dass eine neue Gesundheitskrise kommen wird, auch wenn man den Zeitpunkt noch nicht kennt. Um......
18.05.17
Berlin – Vor dem Treffen der G20-Gesundheitsminister hat die Bundes­ärzte­kammer (BÄK) zu weiteren Anstrengungen bei der Bekämpfung von Pandemien und bei den Antibiotikaresistenzen gemahnt. Beide Themen......
17.05.17
Hohe Erwartungen an Gesundheits­ministertreffen der G20-Staaten
Berlin – Am 19. und 20. Mai treffen sich erstmals die Gesundheitsminister der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer in Berlin zu einem Gesundheitsgipfel. Die Vorberichterstattung zeigt: Die......
16.05.17
Gröhe dringt auf Förderung weltweiter Gesundheitspolitik
Berlin – Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Hermann Gröhe (CDU) hat mit Blick auf den G20-Gipfel mit seinen Amtskollegen in Berlin davor gewarnt, dass die Welt vor einer neuen Epidemie nicht gefeit sei. „Die......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige