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Vermischtes

Gesundheitsvorsorge für viele junge Deutsche kein Thema

Mittwoch, 13. Januar 2016

Villingen-Schwenningen – Das Gesundheitsbewusstsein ist bei jungen Deutschen sehr unterschiedlich ausgeprägt. Während ein Teil zunehmend bewusster lebt, sind Prävention und Vorsorge für jeden zweiten Bundesbürger zwischen 14 und 34 Jahren offenbar kein Thema. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Schwenninger Krankenkasse und der Stiftung „Die Gesundarbeiter“. Dazu wurden mehr als 1.000 Jugendliche und junge Erwachsene in Deutschland zwischen 14 und 34 Jahren befragt.

„Unsere jährliche Studie belegt einen Trend zur Polarisierung, der in der gesamten Bevölkerung zu beobachten ist“, sagte Siegfried Gänsler, Vorsitzender des Vorstandes der Schwenninger.

Die meisten jungen Bundesbürger bejahen aber, selbst für ein gesundheitsbewusstes Leben verantwortlich zu sein. Sie wünschen sich mehr Unterstützung bei der Prävention. So befürworten mindestens acht von zehn Teilnehmern Anreize der Krankenkassen für einen gesunden Lebensstil sowie Angebote des Arbeitgebers zur Gesundheits­för­derung. Mehr als sieben von zehn sind der Auffassung, dass das Thema Gesundheit als eigenes Fach an Schulen unterrichtet werden sollte.

Eine wichtige Rolle bei der frühzeitigen Erziehung zur Prävention sollten laut der Kasse vor allem Personen spielen, denen die 14- bis 34-Jährigen in Gesundheits­ange­legenheiten vertrauen. Die Familie steht dabei an nur zweiter Stelle. Das größte Vertrauen genießt der behandelnde Arzt.

© hil/aerzteblatt.de

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