NewsÄrzteschaftProjekt zur Bewertung von Medikationsfehler: Start der Fallerfassung
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ärzteschaft

Projekt zur Bewertung von Medikationsfehler: Start der Fallerfassung

Freitag, 15. Januar 2016

Berlin – Das Projekt zur Erfassung und Bewertung von Medikationsfehlern geht in die nächste Phase. Ab sofort können Ärzte auch medikationsfehlerbedingte Nebenwirkungen bei der Arznei­mittel­kommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) melden. Aus der systematischen Analyse der Fallberichte sollen anschließend Ansätze zur Vermeidung von Medikationsfehlern entwickelt werden.

Im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten Projekts untersucht die AkdÄ seit Anfang 2015 inwieweit eine systematische Analyse von Medikationsfehlern zu einer verbesserten Sicherheit der Patienten beitragen kann.

Anzeige

In Deutschland sind laut AkdÄ etwa drei Prozent der notfallmäßigen stationären Aufnahmen in internistischen Abteilungen auf Nebenwirkungen zurückzuführen. Insgesamt etwa 0,6 Prozent aller internistischen Notaufnahmen werden als vermeidbare Medikationsfehler eingeschätzt. Geänderte europäische Regularien sehen vor, dass auch medikationsfehlerbedingte Nebenwirkungen in den nationalen Pharmakovigilanzsystemen dokumentiert werden sollen. © hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

25. März 2020
Frankfurt am Main – Deutsche Kardiologen warmen vor dem versuchsweisen Einsatz des Malariamittels Chloroquin in Kombination mit dem Antibiotikum Azithromycin bei COVID-19-Patienten. Sie reagieren
Warnung vor vorzeitigem Einsatz von Chloroquin-Azithromycin-Kombinationstherapie gegen COVID-19-Infektionen
18. März 2020
Amsterdam – Der erneute Fall einer schweren Leberschädigung, die eine Transplantation erforderlich gemacht hat, veranlasst den Pharmakovigilanz-Ausschuss (PRAC) der Europäischen Arzneimittel-Agentur
EMA: Ulipristal nicht mehr zur Behandlung von Uterusmyomen anwenden
10. März 2020
Berlin – 21 Partner – darunter 13 Universitätskliniken – wollen im Rahmen des Verbundprojektes „POLAR_MI“ (Polypharmazie, Arzneimittelwechselwirkungen und Risiken) die Versorgung von Patienten mit
Forschungsprojekt zu mehr Sicherheit bei Polymedikation
4. Februar 2020
Berlin – Eine Leberzirrhose bei einem Patienten kann bekanntlich den Stoffwechsel und die Dosis-Wirkungsbeziehung von Arzneimitteln verändern und das Risiko von Nebenwirkungen erhöhen. Eine
Leberzirrhose: Empfehlungen zur sicheren Anwendung von Arzneimitteln
4. Februar 2020
Berlin – Die Apotheken in Deutschland haben mehr Qualitätsmängel und Nebenwirkungen von Arzneimitteln als je zuvor an die Arznei­mittel­kommission der Deutschen Apotheker (AMK) gemeldet. Diese erhielt
Apotheken melden mehr Qualitätsmängel und Nebenwirkungen bei Arzneimitteln
4. Februar 2020
Frankfurt – Das digitale Arzneimittel-Fälschungs-Schutzsystem „securPharm“ zieht nach einem Jahr ein positives Zwischenfazit: Mit mehr als einer Milliarde Arzneimittelpackungen und täglich mehr als
Fälschungsschutzsystem für Arzneimittel zieht erstes positives Fazit
22. Januar 2020
Luxemburg – Arzneimittelhersteller können nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) dazu verpflichtet werden, Informationen aus Zulassungsanträgen für Medikamente zugänglich zu machen.
LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER