Ausland

Johnson & Johnson will 3000 Stellen in der Medizintechnik streichen

Dienstag, 19. Januar 2016

New Brunswick – Der US-Pharma- und Konsumgüterkonzern Johnson & Johnson (J&J) setzt in seinem Medizintechnik-Geschäft den Rotstift an. Rund 3000 Stellen sollen in diesem Bereich innerhalb von zwei Jahren weltweit wegfallen, teilte J&J am Dienstag mit. Das sind bis zu sechs Prozent der Mitarbeiter in der Sparte.

So will der US-Konzern jährlich künftig vor Steuern bis zu einer Milliarde Dollar (919 Mio Euro) einsparen. Der größte Teil der Einsparungen soll Ende 2018 greifen. Im Gegen­zug fielen zunächst Kosten von bis zu 2,4 Milliarden US-Dollar vor Steuern an, davon 600 Millionen Dollar bereits im vierten Quartal 2015.

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Johnson & Johnson hatte im dritten Quartal den Verkauf seiner Medizintechnik-Tochter Cordis für rund 2 Milliarden Dollar an Cardinal Health abgeschlossen und seine Prog­nose für das Gesamtjahr angehoben. An diesen Zielen hält der Konzern nun fest. J&J investierte zuletzt stark in sein Pharmageschäft. Der Konzern macht den größten Umsatz mit Medizintechnik und Pharmazeutika. © dpa/aerzteblatt.de

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