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Ärzteschaft

KV Bayerns schreibt neue Förderprogramme für Ärzte aus

Dienstag, 2. Februar 2016

München – Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Bayerns hat neue planungs­bereichsbezogene Förderprogramme für verschiedene Arztgruppen ausgeschrieben. Ärzte der entsprechenden Fachgruppe, die in den betroffenen Regionen eine Praxis eröffnen oder übernehmen, können finanzielle Unterstützung erhalten. Darüber hinaus ist eine Förderung für die Errichtung einer Filiale und die Anstellung eines Arztes der entsprechenden Fachgruppe möglich.

Neu aufgelegt hat die KV Förderprogramme für Hausärzte in den Planungsbereichen Lohr am Main und Eggenfelden Nord, für Hautärzte im Landkreis Neustadt an der Aisch/Bad Windsheim, für HNO-Ärzte im Landkreis Lichtenfels und für Kinder- und Jugendpsychiater im Planungsbereich Oberfranken-Ost.

Zusätzlich unterstützt die KV Praxisfortführungen von Ärzten, die das 63. Lebensjahr bereits überschritten haben und geplant hatten, ihre Praxis abzugeben, sowie für die Weiterbildung von Ärzten der entsprechenden Fachgruppe.

Neben dieser Förderung für neue Regionen hat die KV auch eine neue Maßnahme beschlossen, die sogenannte Praxisaufbauförderung. Sie soll dazu beitragen, das Kostenrisiko des Arztes in der Aufbauphase seiner Praxis zu senken. Die Aufbau­förderung besteht aus einem finanziellen Zuschuss, der quartalsweise in Abhängigkeit vom erwirtschafteten Honorar gewährt wird.

Die Praxisaufbauförderung ergänzt die bereits ausgeschriebenen Förderprogramme in folgenden unterversorgten Planungsbereichen: für Hausärzte in den Planungsbereichen Ansbach Nord und Feuchtwangen, für die Hautärzte im Landkreis Haßberge, für die HNO-Ärzte im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge und für die Kinder- und Jugendpsychiater im Planungsbereich Oberpfalz-Nord.

Neben dem Förderprogramm der KV hat das bayerische Ge­sund­heits­mi­nis­terium einen Fonds eingerichtet, aus dem es die Ansiedlung von Ärzten und Psychotherapeuten unterstützt. Vor wenigen Tagen hatte das Ministerium seinen 200. Förderbescheid verschickt. © hil/aerzteblatt.de

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