Ärzteschaft

Große Zufriedenheit mit dem ärztlichen Bereitschaftsdienst im Saarland

Donnerstag, 4. Februar 2016

Saarbrücken – Gute Noten geben die Patienten im Saarland dem ärztlichen Bereit­schaftsdienst im Land. Das zeigt eine Umfrage der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Saarland vom Herbst 2015, dessen Auswertung jetzt vorliegt.

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Am Wochenende vom 7. und 8. November 2015 erhielten alle Patienten der Bereitschaftsdienstpraxen mit ihrer Anmeldung einen Fragebogen, den sie nach der Behandlung wieder abgeben konnten. 2011 hatte die KV die Patienten schon einmal nach ihrer Zufriedenheit befragt.

Über alle Bereitschaftsdienstpraxen gesehen fühlen sich die Patienten mit einer durchschnittlichen Bewertung von 1,45 mit ihren Wünschen und Sorgen sehr gut aufgehoben. Damit haben sich die Umfrageergebnisse im Vergleich zu 2011 sogar leicht verbessert. Damals gaben die Patienten ihre Zufriedenheit mit der Schulnote 1,53 an.

Für die verkehrstechnische Erreichbarkeit gaben die Besucher in der aktuellen Umfrage im Durchschnitt die Note 1,72 (1,74 in 2011). Über Öffnungszeiten und telefonische Erreichbarkeit beziehungsweise das Versorgungsangebot der Bereitschaftsdienstpraxen fühlen sich die Patienten gut informiert. Hier wurde eine Bewertung von 1,72 beziehungsweise 1,67 (1,81 beziehungsweise 1,83 in 2011) erreicht.

„Im Schnitt haben die Patienten den einzelnen Bereitschaftsdienstpraxen sehr gute bis gute Noten bescheinigt“, fasste der stellvertretende Vorsitzender des Vorstandes der KV, Joachim Meiser, die Umfrageergebnisse zusammen.

Die Patientenumfrage nahm die KV gleichzeitig zum Anlass, den Bekanntheitsgrad der einheitlichen Rufnummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116117 in Erfahrung zu bringen. Danach kennen 44 Prozent der Patienten die bundesweit einheitliche Rufnummer. „Die 116117 muss noch bekannter werden. Daran werden wir arbeiten“, sagte der KV-Vorstandsvorsitzende Gunter Hauptmann. © hil/aerzteblatt.de

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