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Ausland

Zikavirus: Behörden fordern Enthaltsamkeit zum Schutz

Freitag, 5. Februar 2016

Rio de Janeiro – Zur Eindämmung der Zika-Epidemie hat die US-Gesundheitsbehörde CDC am Freitag alle gefährdeten Menschen zu sexueller Enthaltsamkeit oder zumindest zur Benutzung von Kondomen aufgerufen. Die neue Richtlinie gelte insbesondere für Schwangere und ihre Partner, erklärte das CDC. Brasilianische Forscher entdeckten das gefährliche Virus auch im Speichel und im Urin von Patienten. Auch wenn eine Übertragung über diese Flüssigkeiten noch nicht nachgewiesen sei, sollten Schwangere niemanden mit Zika-Symptomen küssen, hieß es.

Nach Angaben des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (Hamburg) ist schon länger bekannt, dass Zika-Viren im Urin nachgewiesen werden können. Das Institut ist das Zika-Referenzlabor in Deutschland. Auch über Zika-Erbgut im Speichel haben Forscher bereits berichtet.

Wegen der rasanten Ausbreitung des Virus hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) einen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Anfang der Woche hatten die Behörden im US-Bundesstaat Texas erstmals einen Fall bestätigt, bei dem das Zika-Virus durch Sexualkontakte weitergegeben wurde.

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Am Freitag erklärte der Wissenschaftler Paulo Gadelha vom Fiocruz-Institut in Rio de Janeiro, das Virus sei in seiner aktiven Form in Speichel und Urin nachgewiesen worden. Um zu wissen, ob der Erreger über diese Flüssigkeiten übertragen werde, sei noch viel Forschung notwendig. Da die Möglichkeit aber nicht ausgeschlossen sei, sollten Schwangere Sicherheitsmaßnahmen treffen:

„Sie sollten niemanden küssen oder mit niemandem das Besteck teilen, der womöglich mit dem Virus infiziert sein könnte“, sagte er vor Journalisten.

Die brasilianische Regierung suchte am Freitag wachsende Sorgen zu zerstreuen, die Epidemie bedrohe die Austragung der Olympischen Spiele im August in Rio. „Diese Option wird nicht in Betracht gezogen“, erklärte Sportminister George Hilton. Die Regierung tue alles, damit „das größte Sportfest der Welt“ sicher und ruhig über die Bühne gehe. Die Laune beim Auftakt des Karnevals in Rio war am Freitag aber sichtlich eingetrübt.

Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Zeid Ra'ad Al Hussein, rief die Regierungen am Freitag auf, allen Betroffenen die Möglichkeit zur Verhütung und bei gefährlichen Schwangerschaften auch zu einer sicheren Abtreibung zu geben. Der Rat der Behörden an Frauen, derzeit Schwangerschaften zu vermeiden, ignoriere die Tatsache, das ihnen dazu oft die Mittel fehlten, erklärte al Hussein. Die Antibabypille und Abtreibungen sind in einigen der besonders betroffenen lateinamerikanischen Ländern verpönt, wenn nicht verboten.

Das von der Gelbfiebermücke übertragene Virus grassiert derzeit in Süd- und Mittelamerika. Allein in Brasilien wird die Zahl der Zika-Infektionen auf 1,5 Millionen geschätzt. 4.000 Babys mit Verdacht auf Mikrozephalie sind in dem Land auf die Welt gekommen.  © afp/dpa/aerzteblatt.de

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Avatar #671446
nabilabdulkadirdeeb.germany&
am Montag, 8. Februar 2016, 01:42

Mikrozephalie der Neugeborenen !!!

Wir muessen den Zusammenhang der Mikrozephalie bei den Neugeboreren fesstellen.
Im Unterschied zum DengueVirus, gilt das Zika-Virus als vergleichsweise unbekannt. Das ändert sich nun. Denn das durch Mücken, Zecken oder andere Vektoren auf Schwangere übertragene Zika-Virus wird mit einer großen Zahl von Kindern in Zusammenhang gebracht, die mit ungewöhnlich kleinen Köpfen geboren werden, geistige Behinderungen sind die Folge (Mikrozephalie). „Das ist ein Notfall für das öffentliche Gesundheitswesen und eine Tragödie für die betroffenen Familien“, zitiert die Zeitschrift „Science Daily“ Prof. Uriel Kitron vom Emory’s Department of Environmental Sciences (Atlanta, Georgia, USA). In Brasilien wurden 3.900 Fälle ermittelt. Der wichtigste Überträger ist der gleiche wie beim Dengue-Virus: die Stechmücke „Aedes aegypti“. Das Virus scheint über die Plazenta das ungeborene Baby zu befallen.Wir muessen die Pathophysiologie der Mikrozephalie der Neugeborenen genauer festlegen.
Dr.Nabil AbdulKadir DEEB . GERMANY - 53173 Bonn .
doctor.nabilabdulkadirdeeb@googlemail.com
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am Montag, 8. Februar 2016, 01:42

Mikrozephalie der Neugeborenen !!!

Wir muessen den Zusammenhang der Mikrozephalie bei den Neugeboreren fesstellen.
Im Unterschied zum DengueVirus, gilt das Zika-Virus als vergleichsweise unbekannt. Das ändert sich nun. Denn das durch Mücken, Zecken oder andere Vektoren auf Schwangere übertragene Zika-Virus wird mit einer großen Zahl von Kindern in Zusammenhang gebracht, die mit ungewöhnlich kleinen Köpfen geboren werden, geistige Behinderungen sind die Folge (Mikrozephalie). „Das ist ein Notfall für das öffentliche Gesundheitswesen und eine Tragödie für die betroffenen Familien“, zitiert die Zeitschrift „Science Daily“ Prof. Uriel Kitron vom Emory’s Department of Environmental Sciences (Atlanta, Georgia, USA). In Brasilien wurden 3.900 Fälle ermittelt. Der wichtigste Überträger ist der gleiche wie beim Dengue-Virus: die Stechmücke „Aedes aegypti“. Das Virus scheint über die Plazenta das ungeborene Baby zu befallen.Wir muessen die Pathophysiologie der Mikrozephalie der Neugeborenen genauer festlegen.
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