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Jeder fünfte Deutsche will in der Fastenzeit offline bleiben

Montag, 8. Februar 2016

Hamburg – Rund jeder fünfte Deutsche will die bevorstehende Fastenzeit dafür nutzen, seine Internet- und Computernutzung für einige Wochen bewusst zu reduzieren. Das zeigt eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der Krankenkasse DAK-Gesundheit. Das „Online-Fasten“ ist in der Altersgruppe der 45- bis 59-Jährigen mit 25 Prozent besonders beliebt.

Als Grund für den eingeschränkten Umgang mit den neuen Medien wird am häufigsten der Wunsch nach weniger Stress genannt (59 Prozent). Das Bedürfnis, die frei gewordene Zeit lieber mit Freunden und Verwanden zu nutzen, treibt 56 Prozent an. Fast ebenso viele Befragte wünschen sich mehr Zeit für sich selbst. Das Geschlecht spielt beim Online-Fasten keine Rolle: Frauen und Männer planen gleichermaßen diese mediale Auszeit.

Laut der Umfrage hat bereits jeder zweite Deutsche mindestens einmal für mehrere Wochen gefastet (53 Prozent). In diesem Jahr wollen rund zwei Drittel der Deutschen zwischen 18 und 29 Jahren sich im bewussten Verzicht üben. Im Gegensatz zu den Älteren wollen jüngere Menschen aber deutlich seltener auf ihre Smartphones oder auf das Internet verzichten (12 Prozent zu 25 Prozent).

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Insgesamt liegen der Verzicht auf Alkohol oder Süßigkeiten auf Platz eins und zwei der Fasten-Hitliste. Rund zwei Drittel gaben dies jeweils an (67 und 66 Prozent). Mehr als jeder dritte Befragte möchte auf Fleisch verzichten (38 Prozent). Es folgen Fernsehen mit 33 Prozent und das Rauchen mit 32 Prozent.

Hier gibt es laut der Umfrage aber deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern: So ist klarer Fasten-Favorit bei Männern der Verzicht auf Alkohol (71 Prozent). Frauen möchten lieber auf Schokoriegel und andere Süßigkeit verzichten (72 Prozent). © hil/aerzteblatt.de

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