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Ärzteschaft

„Qualitätsoffensive Baden-Württemberg“ soll Transparenz für neue Medizinprodukte schaffen

Donnerstag, 11. Februar 2016

Heidelberg – Mehr Sicherheit bei der Verwendung von Medizinprodukten und mehr Transparenz durch patientenverständliche Informationen will die neue „Qualitätsoffensive Baden-Württemberg“ schaffen. Die Informationen sollen dem Patienten bei der Entscheidung für oder gegen ein neues Medizinprodukt helfen. Im Gegenzug können seine Erfahrungen mit neuen Produkten deren Weiterentwicklung unterstützen.

Das Universitätsklinikum Heidelberg und die Techniker Krankenkasse (TK) reagieren mit ihrer Kampagne auf das Ergebnis eines von der TK in Auftrag gegebenen Gutachtens, demzufolge neu entwickelte Medizinprodukte, im Gegensatz zu Medikamenten, vor ihrer Markteinführung nur unzureichend geprüft würden.

„Die Einführung und Handhabung neuer Medizinprodukte ist bisher noch unbefriedigend gelöst. Es muss unser aller Ziel sein, die richtige Balance zwischen schnellem Marktzugang für innovative Produkte und größtmöglicher Patientensicherheit zu finden“, sagt Guido Adler, leitender ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Heidelberg.

Aufklärungsbögen sollen Patienten umfassend über die Möglichkeiten neuer Medizinprodukte informieren und ihre Unterschiede zur bisherigen Behandlung aufzeigen. Mehr Verantwortung kommt Patienten auch beim Informationsrückfluss zu. Ihre Erfahrungen mit neuen Produkten sollen in klinikübergreifenden Registern der jeweiligen Fachgesellschaften gesammelt werden, um auf dieser Basis belastbare Aussagen über die Wirksamkeit der Produkte machen zu können, hieß es aus Heidelberg.

© hil/aerzteblatt.de

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