Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Rhön-Klinikum AG setzt auf künstliche Intelligenz

Donnerstag, 25. Februar 2016

Bad Neustadt – Die Rhön-Klinikum AG wird bei der Patientensteuerung- und betreuung künftig eng mit der Firma IBM zusammenarbeiten. IBM bringt in dieses Gemeinschafts­projekt neue sogenannte „Cognitive-Computing“-Technologien ein, also Systeme mit künstlicher Intelligenz. Die Rhön Klinikum AG verantwortet in dem Gemeinschaftsprojekt unter anderem die Einbindung der eigenen IT-Systeme und kümmert sich um die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen.

Kognitive Systeme verstehen natürliche Sprache, können logische Schlüsse ziehen und sind lernfähig. Sie können Daten im Kontext interpretieren und neue Einsichten gewinnen – „eine wichtige Kompetenz für eine künftig immer stärker IT-gestützte und personalisierte Patientenbehandlung inklusive Diagnose- und Therapievorschlägen“, hieß es von Rhön. Mit „IBM Watson“ verfüge das Unternehmen zurzeit über eine weltweit führende Technologieplattform für das Cognitive Computing. In der ersten Phase soll die Software das „Zentrum für unerkannte und seltene Erkrankungen“ am Universitätsklinikum Marburg unterstützen.

Die Firma IBM setzt im Augenblick stark auf ihre Cognitive-Computing-Technologien. Diese Strategie soll den früheren Hardwareriesen aus längerer Krise führen. Vor allem im Gesundheitswesen soll „IBM Watson“ bald weit verbreitet sein. „Das Gesund­heitswesen ist teuer, veraltet und ineffizient. Mit Watson lässt sich diese Branche modernisieren und wesentlich effizienter gestalten“, sagte IBM-Chefin Virginia Rometty bei einer Kundenkonferenz im vergangenen Herbst in Las Vegas.  © hil/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

26.09.17
App leitet Retter bei Wiederbelebung an
Hamburg – Lebensrettung ist ab sofort auch per Smartphone möglich. Die Hamburger Initiative „Ich kann Leben retten“ stellte anlässlich der „Woche der Wiederbelebung“ eine App vor, die im Notfall einen......
25.09.17
Bundeswirtschafts­ministerium fördert bundesweite Notruf-App
Berlin – Das Bundeswirtschaftsministerium fördert die Entwicklung einer bundesweiten Notruf-App. In Zeiten von Smartphones und Apps sei der Notruf per Telefon nicht mehr zeitgemäß, daher sollten......
22.09.17
Onlineprogramme sollten bei psychischen Erkrankungen stärker genutzt werden
Leipzig – Forscher wollen den Einsatz von Onlineprogrammen bei psychischen Erkrankungen beschleunigen. Während Depressionen und andere psychische Erkrankungen inzwischen häufiger als früher erkannt......
22.09.17
Digitalisierung benötigt Strategie, Augenmaß und Ruhe
Berlin – Um die Chancen der Digitalisierung für die Versorgung effizient nutzen zu können, bedarf es einer E-Health-Strategie. Zum einen müsse die Politik eine übergreifenden E-Health-Strategie......
21.09.17
Ärzte bescheinigen 3D-Druck großes Potenzial in der Medizin
Berlin – Ärzte sehen im 3D-Druck einer Umfrage zufolge ein großes Potenzial etwa zur Herstellung von Ersatzorganen und Prothesen. Mehr als jeder vierte Mediziner (27 Prozent) geht davon aus, dass......
20.09.17
Herzinsuffizienz: Telemedizin soll Krankenhaus­einweisungen verhindern
Stuttgart – Techniker Krankenkasse (TK), Robert-Bosch-Krankenhaus (RBK) Stuttgart und Philips haben einen bundesweiten Vertrag zur telemedizinischen, integrierten Versorgung (IV) von......
19.09.17
Pilotprojekt: Krankschreibung per Mausklick
Hamburg – Ab dem 1. Oktober können niedergelassene Ärzte in einem Pilotprojekt eine Arbeits­unfähigkeits­bescheinigung (AU) für Patienten der Techniker Krankenkasse (TK) per Mausklick direkt aus der......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige