Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Grippe greift weiter um sich

Freitag, 26. Februar 2016

Berlin – Die aktuelle Grippewelle breitet sich weiter aus. Das geht aus dem aktuellen Wochenbericht der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) des Robert Koch-Institutes (RKI) hervor. Demnach wurden in der vergangenen Woche 3081 Influenzafälle an das Robert Koch-Institut übermittelt. Damit steigt die Zahl der registrierten Fälle in der aktuellen Saison auf 13.290 Patienten an.

Vor allem in der Mitte Deutschlands und im Osten haben aktuell viele Menschen mit akuten Atemwegserkrankungen (ARE) zu kämpfen. Zudem trifft die aktuelle Grippewelle nach ersten Erkenntnissen Menschen mittlerer Altersgruppen häufiger und schwerer als in den Vorjahren. Das RKI führt dies vor allem auf die weite Verbreitung des erst seit 2009 zirkulierenden Erregers A(H1N1)pdm09 zurück, der im Volksmund unter dem Begriff „Schweinegrippe“ bekannt ist. Er scheint auch bei jüngeren Erwachsenen und Menschen ohne chronische Vorerkrankung häufiger schwere Krankheitsverläufe zu verursachen als das A(H3N2)-Virus.

Insgesamt wurden im Nationalen Referenzzentrum für Influenza (NRZ) in der 7.Kalen­der­woche in 60 Prozent der untersuchten 205 Sentinelproben respiratorische Viren identifiziert. 41 Prozent der Proben wiesen Influenza-, acht Prozent  Respiratorische Synzytial (RS)-, sechs Prozent humane Metapneumoviren (hMPV),  5 Prozent  Rhinoviren sowie ein Prozent Adeno-Viren auf. Influenza A(H1N1)pdm09-Viren sind bisher mit 64 Prozent gegenüber A(H3N2)- (4 Prozent) und  Influenza B-Viren (32 Prozent) die am häufigsten nachgewiesenen Influenzaviren in der Saison 2015/16. © hil/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

11.10.17
Grippeimpfung: Adjuvanz macht bei Kindern ab zwei Jahren keinen Unterschied
Riga – Eine Grippeimpfung mit Wirkverstärker MF59 kann Kinder zwischen sechs und 24 Monaten besser vor Influenzaviren schützen als der herkömmliche Impfstoff. Das zeigen die Ergebnisse einer......
28.09.17
Grippewelle traf vor allem Senioren stark
Berlin – Die Grippewelle des vergangenen Winters ist nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) verhältnismäßig stark ausgefallen. Vor allem ältere Menschen seien von dem Virus betroffen gewesen,......
27.09.17
Psychoimmunologie: Gute Laune verbessert Effektivität der Grippeimpfung
Nottingham – Senioren sollten sich für die Grippeimpfung einen Tag aussuchen, an dem sie innerlich ausgeglichen sind. Ein positiver Gemütszustand war in einer prospektiven Beobachtungsstudie in Brain,......
27.09.17
Tetravalente Grippe-Impfstoffe im Regelfall keine Kassenleistung
Hannover/Berlin/Düsseldorf – Ärzte sind bei der Verordnung des Grippeimpfstoffes grundsätzlich nicht auf einen Hersteller festgelegt. „Allerdings haben die Krankenkassen bereits 2016 die saisonalen......
26.09.17
Paul-Ehrlich-Ins­titut sieht sich gut auf Grippesaison vorbereitet
Wiesbaden/Langen – Für die kommende Grippesaison ist bundesweit schon mehr Impfstoff hergestellt und freigegeben worden als in der Vorsaison. „Wir sind gut vorbereitet“, sagte eine Sprecherin des......
21.09.17
Ärzte raten zur rechtzeitigen Grippeschutzimpfung
Berlin – Mit Beginn der kühlen Jahreszeit naht die jährliche Grippewelle. Ärzteverbände, Kassenärztliche Vereinigungen (KV) sowie Ärztekammern raten vor allem Risikogruppen, sich auch in diesem Jahr......
29.08.17
Frauenärzte weisen auf Influenza-Impfung für Schwangere hin
Berlin – Auf die Bedeutung einer Influenza-Impfung für Schwangere haben heute der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) und der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hingewiesen. Die Ständige......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige