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Politik

Ministerin: Cyber-Attacken auf Kliniken gefährdeten keine Menschen

Mittwoch, 2. März 2016

Düsseldorf - Bei den jüngsten Cyber-Attacken auf Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen sind nach Angaben von Ge­sund­heits­mi­nis­terin Barbara Steffens (Grüne) keine Menschen in Lebensgefahr gewesen. Solche Äußerungen seien „Panikmache“, sagte Steffens am Mittwoch in einer Landtagsdebatte.

Mehrere Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen waren in den vergangenen Wochen Opfer von Cyber-Angriffen geworden. Unbekannte hatten Schadsoftware in die Computersysteme der Kliniken gespielt. Einzelne Krankenhäuser konnte zeitweise ihre Computernetzwerke nicht nutzen.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchter Erpressung. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchter Erpressung.

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Medizinische IT-Netzwerke: Cybersicherheit als Herausforderung

Mit der zunehmenden Vernetzung im Gesundheitswesen steigt für Krankenhäuser das Risiko, Opfer von Viren, Trojanern und anderen Angriffen aus dem Netz zu werden. Das IT-Risikomanagement gewinnt daher weiter an Bedeutung. Im Frühjahr 2014 berichtete 

Die Piraten-Fraktion forderte von der Landesregierung, den Krankenhäusern mehr Geld zur Verfügung zu stellen, um Computersysteme in den Kliniken sicherer zu machen. Zudem solle sich die Landesregierung für zusätzliche IT-Fachleute in Krankenhäusern einsetzen. Steffens sagte, die Kliniken müssten selbst entscheiden, was sie für ihre Computer-Sicherheit tun. © dpa/aerzteblatt.de

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