Vermischtes

Gefahr durch Alkohol immer noch unterschätzt

Donnerstag, 3. März 2016

Düsseldorf – Auf die Gesundheitsrisiken durch Alkohol haben die die Ärztekammer Nordrhein (ÄkNo) und die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) hingewiesen. Ärzte und Suchthilfeexperten empfahlen gestern in Düsseldorf, dass gesunde Männer maximal 24 Gramm und gesunde Frauen höchstens zwölf Gramm Alkohol trinken sollten, das entspricht einem Viertelliter Bier oder einem Achtelliter Wein pro Tag. „Viele Menschen unterschätzen die Gefahren eines scheinbar geringen Alkoholkonsums“, sagte der Präsident der Ärztekammer Nordrhein, Rudolf Henke. „Zwei bis drei Wochen­tage sollten komplett alkoholfrei bleiben, um eine Gewöhnung zu vermeiden“, so der Geschäftsführer der DHS, Raphael Gaßmann.

Gemessen an den Empfehlungen trinke derzeit jeder siebte Erwachsene in Deutschland zu viel, knapp 1,8 Millionen Menschen gelten als alkoholabhängig. Der Übergang von Genusskonsum zu problematischem Konsum bis hin zur Abhängigkeit sei fließend und entwickle sich häufig über einen längeren Zeitraum.

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Die Ärztekammer Nordrhein will Beratungsgespräche fördern, in denen Ärzte ihre Patienten rechtzeitig auf die Gefahren von zu viel Alkohol hinweisen. Denn viele Menschen mit Alkoholproblemen suchten erst sehr spät ärztliche Hilfe – dann, wenn körperliche, psychische und soziale Krisen nicht mehr zu verleugnen seien.

„Solche kurzen Interventionen haben gerade in einem frühen Stadium riskanten Konsums gute Erfolgsaussichten“, sagte Henke. Er wies daraufhin, dass die Kammer Fortbildungen anbiete, in denen Ärzte trainierten, wie sie Patienten wirksam ansprechen und so Früherkennung und Behandlung alkoholbezogener Störungen verbessern könnten.

Die DHS hat zudem einen Leitfaden zur „Kurzintervention bei Patientinnen und Patienten mit problematischem Alkoholkonsum“ herausgegeben.

© hil/aerzteblatt.de

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Widerstand
am Freitag, 4. März 2016, 11:57

Alkoholgefahr? Wo denn???

Die letzten großen Raucher (Wehner und Schmidt) sind von der Bühne gegangen. Die verbliebenen Warmduscher können jetzt ungehemmt gegen die Raucher der Straße agieren und eklige (Entschuldigung) Kotzbildchen mit Gefahrenhinweisen drucken.
Aber Alkohol? Wenn man auf diese unverschämten Warnungen hört, dann haben die unter der Käseglocke... äh ja die Warmduscher... dann haben die ja gar nichts mehr, dass ihnen hilft ihre selbst erdachten, perversen Gesetze zu ertragen.
Nein, hört auf mit Warnungen vor Alkohol, sollen sie sich totsaufen, die danach kommen können auch nur schlimmer sein oder?!

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