Ausland

EU erhöht Finanzhilfe für Kampf gegen Aids, Tuberkulose und Malaria

Donnerstag, 3. März 2016

Brüssel – Die EU-Kommission wird ihre finanzielle Unterstützung für den weltweiten Kampf gegen Aids, Tuberkulose und Malaria um 100 Millionen Euro erhöhen. Sie werde für den Zeitraum 2017 bis 2019 470 Millionen Euro dem Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria zur Verfügung stellen, kündigte EU-Entwicklungskommissarin Neven Mimca in Brüssel an. Im Zeitraum 2014 bis 2016 lag die Unterstützung bei 370 Millionen Euro.

„Eine der Lektionen, die wir aus der Ebola-Epidemie in West-Afrika gelernt haben, ist, dass wir unbedingt die Gesundheitssysteme in den Entwicklungsländern stärken müssen, damit ansteckende Krankheiten unter Kontrolle gebracht und gehalten werden können", erklärte Mimca am Donnerstag kurz vor einem Treffen mit dem Geschäfts­führer des Globalen Fonds, Mark Dybul.

Anzeige

Der Globale Fonds ist in 140 Ländern tätig und hat sich zum Ziel gesetzt, Aids, Tuber­kulose und Malaria bis 2030 zu besiegen. Für den Zeitraum 2017-2019 will er 13 Milliarden Dollar (11,9 Milliarden Euro) für seine Arbeit zusammenbringen. © afp/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

24.02.17
432 Millionen Euro für Soforthilfe in der Tschadseeregion
Oslo – Bei einer Geberkonferenz für Nigeria und die Länder um den Tschadsee sind heute 457 Millionen US-Dollar (432 Millionen Euro) für Soforthilfe zusammengekommen. Das ist ein Drittel dessen, was......
24.02.17
Berlin – Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat die internationale Staatengemeinschaft aufgerufen, angesichts der Hungersnot im Südsudan schnelle finanzielle Unterstützung zu leisten. „Wir können......
24.02.17
Manila/Mindanao – Der deutsche Botschafter auf den Philippinen hat Hilfsorganisationen vor Ort mit Nachdruck gebeten, ihre deutschen Mitarbeiter wegen akuter Terrorgefahr aus Mindanao abzuziehen. Das......
23.02.17
New York – UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat wegen drohenden Hungerkatastrophen in vier Krisenstaaten einen dringenden Hilfsappell an die internationale Gemeinschaft gerichtet. Die......
22.02.17
Johannesburg – Ein Zusammenschluss deutscher Hilfsorganisationen hat mehr Unterstützung für den Kampf gegen die Hungerkrise in Ostafrika gefordert. Deutschland und andere internationale Geber müssten......
21.02.17
Robotik: Europäisches Parlament gibt Empfehlungen zu zivilrechtlichen Regelungen
Brüssel – Die Menschheit steht an der Schwelle zu einer neuen Ära, in der immer ausgeklügeltere Roboter, Bots, Androiden und sonstige Manifestationen Künstlicher Intelligenz („KI“) ihren Platz......
21.02.17
New York – Rund 1,4 Millionen Kindern in den Krisenländern Nigeria, Sudan, Südsudan und Jemen droht in diesem Jahr nach Einschätzung von Unicef der Hungertod. Für besonders dramatisch hält das......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige