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Weniger Tierversuche in der Forschung

Montag, 7. März 2016

Bonn – In den vergangenen Jahren ist die Anzahl der für Forschungszwecke gebrauchten Tiere in Deutschland zurückgegangen. 2013 lag sie bei rund 2,9 Millionen und damit etwas drei Prozent unter dem Vorjahresniveau. 2014 ist die Zahl nochmals um 6,6 Prozent gesunken. Das berichtet die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) in ihrer neuen Broschüre „Tierversuche in der Forschung“.

„Tierversuche sind in der biologischen und medizinischen Grundlagenforschung unverzichtbar – damit besteht ein klassisches Dilemma, da der Erkenntnisgewinn zum Wohl des Menschen mit der Belastung von Tieren verbunden ist“, schreibt Gerhard Heldmaier, Vorsitzender der Senatskommission für tierexperimentelle Forschung der DFG, im Vorwort der Publikation.

Der größte Anteil der für Forschungszwecke verwendeten Tiere verteilt sich auf die Grundlagenforschung (31,1 Prozent) und die „translationale und angewandte Forschung“ (11,9 Prozent). Beide gemeinsam beschreiben den Aufwand für medizinische Forschung, der damit bei 43 Prozent liegt. Es kommen dabei überwiegend Kleinsäuger wie Mäuse, Ratten, Meerschweinchen und Kaninchen zum Einsatz, daneben Fische und Vögel für spezielle Fragestellungen. Mäuse sind mit 68 Prozent (1,901 Millionen) neben Ratten mit 13 Prozent die häufigsten Versuchstiere.

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Die DFG-Broschüre informiert auf 76 Seiten allgemein verständlich über das Thema Forschung und Tierschutz in Deutschland und richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit, Lehrpersonal an Schulen und Hochschulen, Vertreter aus Politik und von Behörden sowie an Wissenschaftler, die in ihrer Forschung mit Tierversuchen zu tun haben. © hil/aerzteblatt.de

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