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Leitlinie zur Amyloid-Bildgebung bei Alzheimer vorgestellt

Dienstag, 8. März 2016

Leipzig – Eine S1-Leitlinie zur Hirn-Bildgebung von beta-Amyloid-Plaques mit Hilfe der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) hat die Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin publiziert.

Erst seit Kurzem sind laut der Fachgesellschaft verschiedene Radiopharmaka zur Hirn-Bildgebung von beta-Amyloid-Plaques für die klinische Anwendung zugelassen. „Die Handlungsanweisungen werden für die Amyloid-Radiopharmaka anwendenden Nuklearmediziner sicherlich eine große Hilfe darstellen“, sagte Henryk Barthel, Nuklearmediziner an der Universitätsmedizin Leipzig.

In Deutschland wird die Amyloid-PET derzeit noch nicht von den Kostenträgern finanziert. Anders ist es in den USA, wo derzeit eine große Studie startet, in der bei mehr als 18.000 Patienten die Untersuchung von der nationalen Sozialversicherung finanziert wird. In dieser Studie wird getestet, ob und inwieweit die Amyloid-PET Informationen liefern kann, die das Patientenschicksal positiv beeinflussen.

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„Damit wäre auch die Grundlage für eine weitere klinische Routineverbreitung dieser neuen Methode gelegt“, erklärte Osama Sabri, Direktor der Klinik für Nuklearmedizin am Universitätsklinikum Leipzig. © hil/aerzteblatt.de

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