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Ärzteschaft

Verband betont wirtschaftliche Bedeutung der Fachärzte

Mittwoch, 9. März 2016

Berlin – Neben der Bedeutung für die medizinische Versorgung leisten die Fachärzte in Deutschland auch einen erheblichen ökonomischen Beitrag für die Gesellschaft. Darauf hat der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands (SpiFa) in einer neuen Broschüre „Medizinisch-ökonomischer Fußabdruck der Fachärzte“ hingewiesen. „Von den insgesamt 334.200 Ärzten in Klinik und Praxis beläuft sich der Anteil der Fachärzte auf insgesamt 87 Prozent“, erläuterte der Vorstandsvorsitzende des SpiFa, Dirk Heinrich.

„Pro Kalenderjahr investieren die niedergelassenen Fachärzte rund eine Milliarde Euro in den Aufbau und Erhalt von Arbeitsplätzen und effektiven Versorgungsstrukturen. Sei es durch den Neu- oder Umbau einer Praxis, der Anschaffung von Untersuchungs­geräten oder von IT-Infrastruktur“, heißt es in der Broschüre. Zusätzlich trage jeder Facharzt eine Anfangsinvestition von rund 150.000 Euro bis zu 1.500.000 Euro, je nach Fachgruppe.

Durch ihr Fachwissen helfen die niedergelassenen Fachärzte laut dem Verband jedes Jahr bei der Reduzierung der Krankenhausverweildauer der Patienten. Diese sei von acht Tagen im Jahr 2009 auf 7,4 Tagen im Jahr 2014 gesunken. „Die niedergelassenen und klinisch tätigen Fachärzte haben allein von 2013 zu 2014 somit Ausgaben für die Krankenkassen in Höhe von rund 816 Millionen Euro im stationären Bereich vermieden“, argumentiert der SpiFa. © hil/aerzteblatt.de

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Practicus
am Donnerstag, 10. März 2016, 15:34

Das ist ja wunderbar...

dann werden also in Zukunft die Neurologen die entlassenen Schlaganfallpatienten, die Orthopäden und Chirurgen die Knie- und Hüftprothesen, die Pulmologen die COPD-Patienten nach der "blutigen" Entlassug versorgen, samt Hausbesuchen, Physio- und Ergoversorgung... herrliche Aussichten.
Ich fürchte nur, dass ich da letztlich irgendwie was missverstanden habe und das ganze bloß irgenwie Werbung ist.

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