Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ärzteschaft

Neue Landesregierung soll im Südwesten Gesundheitskarte für Flüchtlinge zügig umsetzen

Freitag, 11. März 2016

Stuttgart – Die Lan­des­ärz­te­kam­mer Baden-Württemberg hat die künftige Landesre­gierung aufgefordert, die Ausgabe der Gesundheitskarte für Asylsuchende und Flüchtlinge endlich in die Tat umzusetzen. Zuletzt hatte die Standesvertretung im Herbst 2015 für eine flächendeckende Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) für Flüchtlinge plädiert. Aus organisatorischen Gründen hatte die grün-rote Landes­regierung die Umsetzung jedoch zunächst auf die Zeit nach den Landtagswahlen verschoben.  

„Die Ärzteschaft in Baden-Württemberg ist überzeugt, dass diese Menschen nach ihrer ärztlichen Erstuntersuchung eine Gesundheitskarte brauchen, damit sie in das Regelsystem der gesundheitlichen Versorgung eingegliedert sind“, unterstricht Kammerpräsident Ulrich Clever mit Verweis auf eine aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung. Nur so könnten Krankheiten effektiv behandelt und Kosten reduziert werden.

Zudem plädiert die baden-württembergische Ärzteschaft dafür, den vorgesehenen Aufdruck der Leistungseinschränkung nach dem Asylverfahrens-Beschleunigungsgesetz auf der Karte möglichst nur elektronisch sichtbar zu machen, um Diskriminierungen zu vermeiden. © hil/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

07.09.17
Ärzte ohne Grenzen prangert Lage in libyschen Flüchtlingslagern an
Rom/Brüssel – Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hat den EU-Staats- und Regierungschefs eine Mitschuld am Schicksal unzähliger Flüchtlinge in Gefangenenlagern in Libyen vorgeworfen. „Die Lager......
04.09.17
Hilfsorganisation Moas beendet Einsatz im Mittelmeer
Rom – Die Hilfsorganisation Moas beendet ihren Einsatz im Mittelmeer zur Rettung von Migranten. Die maltesische Organisation kündigte heute an, stattdessen der verfolgten muslimischen Minderheit......
01.09.17
Wie die Pflegeberatung Familien mit Migrations­hintergrund erreichen kann
Frankfurt am Main – Zugewanderte Menschen in Deutschland nutzen die Angebote der Pflegeberatung nur wenig. Diese bieten Familien, in denen ein Pflegebedarf auftritt, eine kostenlose, neutrale,......
30.08.17
Derzeit keine Todesopfer auf Mittelmeer-Route
Genf – Auf der Route von Migranten über das Mittelmeer sind fast drei Wochen ohne Meldung von Todesopfern vergangen. Das berichtete die Organisation für Migration (IOM) gestern in Genf. In diesem Jahr......
29.08.17
Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes sehr gefragt
Berlin – Nach dem Zweiten Weltkrieg war der Suchdienst des Deutsche Roten Kreuzes (DRK) ein Rettungsanker, um Familienangehörige wiederzufinden. Noch immer ist der Dienst gefragt. Heute hilft er......
25.08.17
Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge sieht weiter viel Bedarf
Hannover – Das Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen sieht weiter einen erheblichen Bedarf für die Versorgung Betroffener. Das hat Vorstandsmitglied Birgit Behrensen heute bei einer......
14.08.17
Hilfsorganisationen setzen Rettungen im Mittelmeer aus
Berlin – Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen wirft der libyschen Regierung eine Bedrohung ihrer Seenotretter im Mittelmeer vor. „Nicht wir handeln illegal, sondern die libysche Regierung, wenn......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige