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BZgA informiert über Beratungsstellen für Essstörungen

Dienstag, 15. März 2016

Köln – Eine Online-Adressdatenbank mit professionellen und spezialisierten Anlaufstellen für Menschen mit Essstörungen und für deren Angehörige hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zusammengestellt. Sie bündelt alle bundesweiten Beratungsstellen für Essstörungen, die niederschwellig Unterstützung anbieten und in Therapieangebote weitervermitteln.

„Kennzeichnend für eine Essstörung ist, dass Nahrung, Essen oder Hungern das Leben der Betroffenen bestimmen. In vielen Fällen ist eine Körperbildstörung ein zentrales Symptom der Erkrankung – insbesondere bei der Magersucht und der Essbrechsucht“, informiert die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN). Das Krankheitsbild trete bei Mädchen und Frauen vielfach häufiger auf als bei Jungen und Männern. Essstörungen nehmen oftmals einen schwerwiegenden Verlauf: Die Magersucht ist laut der DGPPN unter allen psychischen Erkrankungen diejenige mit der höchsten Mortalität.

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Die BZgA hat die neue Datenbank in Zusammenarbeit mit dem Bundesfachverband Essstörungen eV (BFE) erstellt. Die gelisteten Beratungseinrichtungen sollen Betroffenen und ihren Angehörigen dabei helfen, schnell die richtige ärztliche und psychotherapeutische Hilfe zu finden.

© hil/aerzteblatt.de

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