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Ärzteschaft

Fachgesellschaften fordern Qualitätssicherung für nichtstaatliche Medizinerausbildung

Montag, 21. März 2016

Düsseldorf – Klare Qualitätsstandards bei der Mediziner- und Zahnmedizinerausbildung in nichtstaatlichen Organisationen fordert die Arbeitsgemeinschaft der wissenschaft­lichen medizinischen Fachgesellschaften (AWMF). „Nur eine umfassende Ausbildung in allen theoretischen und praktischen Fächern der Medizin vermittelt die notwendigen Basiskenntnisse für die spätere Berufsausübung“, hieß es aus der AWMF. Sie forderte, „alle rechtlichen Möglichkeiten sollten ausgeschöpft werden, um sicherzustellen, dass als Ärzte nur Absolventen solcher nichtstaatlicher Ausbildungsgänge zugelassen werden, die diese Qualitätsstandards erfüllen“. In Deutschland gibt es derzeit sechs Angebote einer nichtstaatlichen Medizinerausbildung.

Die medizinischen Fachgesellschaften weisen das Argument, die neuen Studiengänge an nichtstaatlichen Institutionen seien besonders praxisnah oder innovativ zurück: „Ein besonderes Innovationspotenzial der nichtstaatlichen Anbieter ist der AWMF nicht ersichtlich. Die AWMF sieht allerdings erhebliche Risiken für die wissenschaftliche Ausbildung der Medizinstudierenden in evidenzbasierter Medizin“, so die Organisation.

Ohne stringente Mechanismen zur Qualitätssicherung könnte die Qualität der Medizinerausbildung leiden, warnen die Fachgesellschaften. Ebenso wie der Wissenschaftsrat fordern sie daher „Eckpunkten für die Qualität und Qualitätssicherung der Medizinerausbildung im nichtstaatlichen Bereich“. © hil/aerzteblatt.de

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