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Ärzteschaft

Weiterbildungs­verbund unterstützt angehende Allgemein­mediziner in Sachsen

Dienstag, 22. März 2016

Dresden – Fünf Jahre nach dem Beginn des Weiterbildungsverbundes des Netzwerks Gesundheitsregion Carus Consilium Sachsen (CCS) zur Unterstützung von angehenden Allgemeinmedizinern konnte im Januar die erste Absolventin, Jeannine Schübel, ihre Facharztausbildung abschließen. Am 1. März trat sie ihre erste Stelle als Hausärztin an.

Der Verbund hat das Ziel, zukünftigen Fachärzten der Allgemeinmedizin die Suche ihrer Weiterbildungsstationen und die damit verbundene Bürokratie zu erleichtern. Damit reagiert er auf einen bestehenden und sich voraussichtlich noch verschärfenden Mangel an Hausärzten in Sachsen.

„Der organisierte Rotationsplan und ein Arbeitsvertrag über die gesamte Weiter­bildungszeit hinweg haben mir eine vielseitige Ausbildung ermöglicht, die ich nahtlos absolvieren konnte und auch mit meinen zwei Kindern vereinbar war“, berichtet Schübel.

Mangel an Arbeitsplätzen brauchen sie und ihre Kollegen in Sachsen nicht zu fürchten. Derzeit sind in Sachsen drei hausärztliche Praxen ausgeschrieben und für 81 weitere werden Nachfolger gesucht.

Der Weiterbildungsverbund der Gesundheitsregion CCS besteht mit dem Universi­tätsklinikum Dresden aus 17 ambulanten und stationären Partnern, die kooperativ für jeden Arzt in Weiterbildung einen auf seine Bedürfnisse zugeschnittenen Weiter­bildungsplan ermöglichen.

Mittlerweile arbeiten bundesweit Weiterbildungsverbünde daran, den Ablauf der Facharztausbildung Allgemeinmedizin zu vereinfachen und somit attraktiver zu machen mit dem Ziel, den Bestand an Hausärzten auch langfristig zu sichern. © hil/aerzteblatt.de

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