Ärzteschaft

Drei Prozent mehr Honorar für die Praxen in Nordrhein

Dienstag, 22. März 2016

Düsseldorf – Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein hat sich mit den Kranken­kassen des Landesteils für dieses Jahr auf ein Honorarplus von knapp drei Prozent geeinigt. Das entspricht einem Gesamtvolumen von rund 83 Millionen Euro.

Die Steigerung setzen sich aus verschiedenen Bestandteilen zusammen: Zunächst einer Bundesvorgabe, nämlich der Anhebung des Orientierungspunktwerts auf 10,4361 Cent. Veränderungsraten aufgrund von Morbidität und demografischer Entwicklung ergän­zen diese Anhebung. Dies wird durch regionale Verhandlungsergebnisse ergänzt. Eine regionale Vereinbarung enthält darüber hinaus weitere Honorarmittel für förderungs­würdige Leistungen oder die Förderung von Praxisnetzen. Wie bereits im Vorjahr fließen diese Mittel zu einem großen Teil auch in 2016 wieder in die morbiditätsbedingte Gesamtvergütung ein.

Anzeige

KV und Krankenkassen vereinbarten auch eine rückwirkende Vergütung psycho­therapeutischer Leistungen für die Jahre 2012 bis einschließlich des dritten Quartals 2015. Grundlage dafür sind Beschlüsse des erweiterten Bewertungs­ausschusses vom September 2015. Die Höhe der Nachvergütungen wird insgesamt etwa 22 Millionen Euro betragen. Allerdings haben nur jene Vertragsärzte und -psychotherapeuten Anspruch auf eine Nachvergütung, die für das entsprechende Quartal Widerspruch gegen ihre Honorarbescheide eingelegt hatten. © hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

24.02.17
Berlin – Die Videosprechstunde kann ab April als Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) abgerechnet werden. Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und GKV-Spitzenverband haben sich im......
14.02.17
Berlin – CDU und SPD haben in den vergangenen Monaten mehrfach laut über eine einheitliche Gebührenordnung von privater- und gesetzlicher Krankenversicherung nachgedacht. Der Hartmannbund erteilte den......
07.02.17
Scheitert die Videosprechstunde am Honorar?
Berlin – Videosprechstunden sollen künftig als neues Element in die Versorgung von gesetzlich Krankenversicherten eingebunden werden. Nun könnte die politische Initiative von Bundesgesundheitsminister......
02.02.17
Attraktivität des Arztberufs: Niedergelassene haben das Nachsehen
Berlin – Die finanzielle Situation der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten hat sich im Mittel weiter verbessert. Trotzdem ist es finanziell oftmals attraktiver, angestellt in einem......
26.01.17
Düsseldorf – Das hohe Qualitätsniveau der ambulanten Versorgung im Rheinland dokumentiert der neue Qualitätsbericht der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein. Er bezieht sich auf das Jahr 2015......
22.12.16
Mainz – Für die ärztliche und psychotherapeutische Versorgung in Rheinland-Pfalz stehen im kommenden Jahr rund 30 Millionen Euro mehr zur Verfügung. Das entspricht einem Plus von rund zwei Prozent......
28.11.16
Düsseldorf – Die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein hat das geplante Gesetz zur Stärkung der Selbstverwaltung und die damit einhergehenden Eingriffe des Gesetzgebers......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige