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Politik

AOK Bayern bietet onkologische Zweitmeinung

Dienstag, 29. März 2016

München – Die AOK Bayern möchten Krebspatienten besser unterstützen. Deshalb bietet die Kasse zukünftig eine erweiterte ärztliche onkologische Zweitmeinung. Demnach können sich betroffene AOK-Versicherte aus ganz Bayern kostenfrei bei der Universitätsklinik in Erlangen beraten lassen. Eine entsprechende Vereinbarung haben die Krankenkasse und das Klinikum jetzt geschlossen Das Angebot für eine ärztliche Zweitmeinung gilt für viele bösartige Tumorerkrankungen mit Ausnahme von Augentumoren.

„Damit geben wir Patienten eine zusätzliche Orientierungshilfe – und ein Stück mehr Sicherheit bei der Entscheidung“, sagte Helmut Platzer, Vorstandsvorsitzender der AOK Bayern. Um das Angebot zu nutzen, können sich Versicherte der Krankenkasse unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 / 88 100 81 für die ärztliche onkologische Zweitmeinung anmelden.

Dort erfahren sie auch, welche Befunde eingereicht werden müssen. Ein persönliches Erscheinen in der Universitätsklinik ist nicht notwendig. Der Versicherte muss auch keine Überweisung oder Einweisung durch den Hausarzt vorlegen. Die Hotline ist Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und am Mittwoch von 12 bis 17 Uhr zu erreichen.

Jede Woche findet in der Universitätsklinik in Erlangen mindestens einmal eine sogenannte Tumorkonferenz statt. Hier prüfen Mediziner der Uniklinik aus verschiedenen Fachrichtungen die Behandlungsmöglichkeiten. Die Patienten erhalten innerhalb von drei Werktagen nach der Konferenz die schriftliche Zweitmeinung. Diese kann die Behandlungsempfehlung bestätigen oder eine Alternative aufzeigen. © hil/aerzteblatt.de

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