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Medizinische Fachgesellschaften fordern Erhalt der ZB MED

Freitag, 1. April 2016

Düsseldorf – Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) macht sich für den Erhalt des Leibniz-Informations­zentrums Lebenswissenschaften ZB MED stark. Zuvor hatte der Senat der Leibniz-Gemeinschaft vorgeschlagen,  die finanzielle Förderung der Einrichtung zu beenden. Grundlage der Senatsentscheidung war eine entsprechende Empfehlung der Evaluierungskommission.

Dieses Argument will die AWMF jedoch nicht gelten lassen. „Der differenzierte Bericht der Evaluierungskommission attestiert der ZB MED deutliche Fortschritte bei der Neuausrichtung ihrer Dienstleistungen“, betont sie. Eine Empfehlung zur Einstellung der Förderung lasse sich aus dem Bericht auch bei gründlicher Lektüre kaum ableiten.

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Zudem sei es wenig sinnvoll, Einrichtungen der Forschungsinfrastruktur auf Basis derselben Kriterien zu evaluieren, die auch für Forschungsinstitute gelten. „Hier unterschätzt der Senat der Leibniz-Gemeinschaft die Funktion und Rolle wissen­schaftlicher Bibliotheken“, warnt die AWMF. Sie bieten den unabhängigen und kostengünstigen Zugang zur aktueller Literatur und seien damit für Wissenschaftler unverzichtbar.

Der Erhalt der ZB MED sei umso wichtiger, da das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) ab 2017 nicht mehr für Recherchen in großen internationalen Datenbanken zu Verfügung stehen wird. © hil/aerzteblatt.de

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