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Vermischtes

Zwei von drei Internetnutzern suchen nach Gesundheits­informationen

Dienstag, 5. April 2016

Wiesbaden – Bei der Recherche von Gesundheitsinformationen wird das Internet immer wichtiger – auch wenn die dort verfügbaren Informationen laut einer Studie der Central Kran­ken­ver­siche­rung von Anfang 2016 häufig schlecht sind.

Im vergangenen Jahr suchten laut dem Statistischen Bundesamt knapp 40 Millionen Menschen in Deutschland online nach Informationen zum Thema Gesundheit. Das entsprach einem Anteil von 67 Prozent der Internetnutzer ab zehn Jahre und bedeutet einen Zuwachs von knapp elf Prozent gegenüber dem Jahr 2010.

Frauen waren laut dem Bundesamt interessierter an Gesundheitsthemen­ als Männer: 76 Prozent der Internetnutzerinnen informierten sich darüber im World Wide Web im Vergleich zu 59 Prozent der Internetnutzer.

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Eine Aufstellung der häufigsten Suchanfragen zum Thema Gesundheit hatte die Central Kran­ken­ver­siche­rung Anfang des Jahres veröffentlicht. Danach ist die Schilddrüsen­vergrößerung mit durchschnittlich 294.000 Suchen monatlich die mit Abstand meistgesuchte Krankheit der Deutschen im Netz, gefolgt von Diabetes (140.220 Suchen pro Monat) und Hämorrhoiden (127.400 Suchen pro Monat). Zu den übrigen Top-10-Krankheiten zählen Magenschleimhautentzündung, Magersucht, Neurodermitis, ADHS, Depression, Durchfall und Bluthochdruck.

Auf der Basis der meistgesuchten Krankheiten untersuchte die Studie zusätzlich die Qualität der im Internet veröffentlichten Gesundheitsinformationen. Mehr als 30 Prozent der bewerteten Webseiten schnitten mit „mangelhaft“ oder sogar „ungenügend“ ab.

© hil/aerzteblatt.de

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