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OP-Roboter bewähren sich in Dresden bei Bauchspeicheldrüsen­krebs

Donnerstag, 7. April 2016

Dresden – Die Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden setzt bei der Entfernung von Tumoren der Bauchspeichel­drüse erfolgreich einen Operationsroboter ein. Die als äußerst anspruchsvoll geltende sogenannte Whipple-Operation wird an der Klinik mit Hilfe des Roboters minimalinvasiv durchgeführt, so dass die Rekonvaleszenzzeit im Vergleich zu einer offenen OP deutlich kürzer ist. Anders als bei der herkömmlichen minimalinvasiven Chirurgie lässt sich mit dem Operationsroboter der Bewegungsimpuls des Chirurgen auf die tatsächliche Bewegung des Operations­instruments individuell untersetzen – eine Handbewegung von fünf Zenti­­metern entspricht dann beispielsweise einem Schnitt von zehn Millimetern.

Weitere Vorteile bietet die Darstellung des Operationsgebiets in hochauflösendem 3D. „Wir müssen den Bauchspeicheldrüsengang, der einen Durchmesser von manchmal nur ein bis zwei Millimetern aufweist, mit dem Dünndarm vernähen. Parallel verschließen wir auch das Gewebe der Drüse. Insgesamt sind dazu meist etwa 14 Nähte notwendig, die eine absolut dichte Verbindung sicherstellen müssen“, erklärt Klinikdirektor Jürgen Weitz. Mit der konventionellen minimalinvasiven Chirurgie sei ein solcher Eingriff nur schwer durchführbar.

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Zudem sei eine schnelle Erholung nach der Operation für den Therapieverlauf entscheidend, da eine an die Operation anschließende Chemotherapie einen stabilen Allgemeinzustand erfordere, erläutert Weitz. © hil/aerzteblatt.de

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