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Ärzteschaft

Im Feldtest bereits über 12.000 eArztbriefe ausgetauscht

Donnerstag, 14. April 2016

Berlin – Die Erprobung des sogenannten eArztbriefes wird bis Ende des Jahres verlängert. „Es ist uns wichtig, den eArztbrief via KV-Connect anhand der Rückmel­dungen der Teilnehmer zukunftsfähig zu gestalten. Da nicht alle Teilnehmer Gelegenheit hatten, den eArztbrief hinreichend zu testen und Erfahrungen auszutauschen, verlängern wir den Feldtest bis Ende diesen Jahres“, erläuterte Florian Fuhrmann, Geschäftsführer der KV Telematik GmbH (KVTG) – einer Tochtergesellschaft der Kassenärztlichen Bundesvereinigung.

Der eArztbrief ist ein wichtiges Projekt der KVTG. Im November vergangenen Jahres hatte sie in einem sogenannten Interoperabilitätsworkshop den Austausch des eArztbriefes zwischen 16 IT-Systemen unterschiedlicher Hersteller getestet. „Der eArztbrief via KV-Connect bietet Haus- und Fachärzten in Praxen sowie Ärzten in Krankenhäusern herstellerunabhängig die Möglichkeit, sich elektronisch auszutauschen“, erläuterte Fuhrmann.

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Bei der laufenden Erprobung zusammen mit 26 Arztnetzen haben Haus- und Fachärzte bereits mehr als 12.000 eArztbriefe ausgetauscht. Die bisherigen Auswertungen des Feldtests zeigen laut der KVTG, dass diejenigen, die den eArztbrief installiert haben, ihn auch schnell in ihre täglichen Arbeitsabläufe integrieren und den Nutzen hoch bewerten. Daher werde der eArztbrief auch schon von vielen Ärzten eingesetzt, die nicht am Feldtest teilnehmen. Verbesserungsbedarf äußerten die Ärzte bislang bei der technischen Implementierung und den Installationen vor Ort. Bis zum Jahresende sollen die Feldtestteilnehmer auch bei einem eArztbrief-Austausch mit Krankenhäusern unterstützt werden, kündigte Fuhrmann an.

Als technische Infrastruktur für den eArztbrief dient das „Sichere Netz der KVen (SNK)“. Mit etwa 93.000 angeschlossenen Nutzern ist es laut der KVTG das größte Kommunikationsnetz im Gesundheitswesen. © hil/aerzteblatt.de

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