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Hochschulen

In Hannover werden Ärzte und Pflegepersonal zu Krisenbegleitern ausgebildet

Dienstag, 19. April 2016

Hannover – An der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) werden Ärzte, Pflegende, Therapeuten und Studierende zum „Kriseninterventionshelfer im klinischen Einsatz“ weitergebildet. Das Ziel ist, Eltern und Angehörige von herzkranken, schwerst­kranken oder schwerverletzten Kindern, die auf einer Intensivstation liegen, durch geschultes Personal zu unterstützen. Auf Familien mit Migrationshintergrund und ihre jeweils individuellen Bedürfnisse soll dabei ein besonderes Augenmerk liegen – sie machen rund 40 Prozent aller Angehörigen aus.

Die Medizinische Hochschule Hannover, der Verein „Kleine Herzen Hannover“ und das Pädiatrische Intensiv Netzwerk (PIN) haben das Projekt initiiert. „Wir bemühen uns seit zehn Jahren, die psycho-soziale Betreuung von herzkranken jungen Menschen und ihren Angehörigen in der MHH zu verbessern. Das Projekt Krisenintervention funktioniert nur im Team, und die Ärzte und Pflegekräfte sollen davon ebenso profitieren wie die Patientenfamilien“, betonte Ira Thorsting, Vereinsvorsitzende der „Kleinen Herzen Hannover“ und Initiatorin des Projektes.

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Damit Patientenfamilien auch über die Zeit der stationären Behandlung hinaus begleitet werden können, soll über die Verbundkliniken des PIN ein flächendeckendes Netzwerk von Kriseninterventionshelfern über ganz Niedersachsen entstehen. Der Bundes­­verband Herzkranke Kinder betont, das Schulungsprojekt der klinischen Krisen­intervention sei für alle Kinderherzkliniken Deutschlands notwendig, sowohl für die Betroffenen als auch für Ärzte und Pflegende. © hil/aerzteblatt.de

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