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Neues stationäres Therapieangebot für Burnout-Patienten in Bonn

Mittwoch, 27. April 2016

Bonn – Die Klinik für psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Universitäts­klinikums Bonn bietet Berufstätigen, die durch anhaltende Überlastung am Arbeitsplatz Erschöpfungssymptome oder gar psychische Störungen entwickelt haben, eine stationäre Therapie an. Mit Hilfe verhaltenstherapeutischer Methoden und einer individuellen Analyse des Arbeitsplatzes sollen Betroffene lernen, ihrer beruflichen Situation mit mehr Gelassenheit zu begegnen, ihre Selbstfürsorge zu stärken und Strategien zur Problemlösung anzuwenden.

Eine Standardtherapie für das so genannte Burnout-Syndrom gibt es in Bonn aber nicht. Jede Behandlung orientiert sich laut Klinik an der individuellen persönlichen und beruflichen Situation des Betroffenen, denn eine „Burnout“-Erkrankung basiere zuvorderst auf der persönlichen Einschätzung einer Arbeitssituation. Ein hoher Selbstanspruch, Versagensängste oder Kommunikationsprobleme seien Faktoren, die häufig bereits in der Kindheit angelegt würden.

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„Viele sind in ihrer Kindheit mit hohen Leistungserwartungen konfrontiert worden. Andere haben nie gelernt ‚nein’ zu sagen“, so Ingo Wegener, leitender Psychologe für Verhaltenstherapie an der Klinik für psychosomatische Medizin und Psychotherapie.

Ein stationärer Aufenthalt dauert zwischen vier und acht Wochen und beinhaltet Einzel- und Gruppentherapien. © hil/aerzteblatt.de

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